Westfälischer Heimatkarneval
Feuer und Flamme für den Frohsinn

Ahlen -

Ein Comedian unter der Decke, ein Bürgermeister mit Feuer und Flamme auf der Bühne: Der Westfälische Heimatkarneval zündete im Hof Münsterland schnell durch.

Sonntag, 12.01.2020, 16:20 Uhr
Anmutig schön: Der Westfälische Heimatkarneval zündete ein Feuerwerk der guten Laune.
Anmutig schön: Der Westfälische Heimatkarneval zündete ein Feuerwerk der guten Laune. Foto: jüo

Wieder alles richtig gemacht – und das zum fünften Male in Serie: Die Karnevalsgesellschaften Schwarz-Gelbe Funken (SGF) und Nett un Oerndlik (NuO) hatten am Samstag zum närrischen Westfälischen Galabend eingeladen. Und der große Saal im „Hof Münsterland“ platzte aus allen Nähten.

Die Moderatoren Carlo Wilk (NuO) und Dominik „Isi“ Isermann (SGF) hatten keinerlei Mühen, das Narrenschiff in Fahrt zu bringen. Nur der Kurs musste ab und zu korrigiert werden: „Wir hängen schon 30 Minuten dem Programmablauf hinterher“. Weit gefehlt – es wurden gut 60 Minuten bis zum Schluss um Mitternacht. Und dazu hatten alle Akteure und das närrische Publikum kräftig beigetragen: Selten hat man so lautstark und vehement diverse Zugaben gefordert. Nun denn, der Wunsch wurde erfüllt. Allerdings musste der sangesfreudige Stadtprinz Heinzpeter I. mit seiner Kombo eingebremst werden: Konnte er am Freitagabend bei den Rosaroten Panthern noch alle stimmlichen Register ziehen, setzte ihm der Zeitplan im Hof Münsterland doch einen Rahmen. Gleichwohl ließ er es sich auch nicht nehmen, an die beiden Präsidenten jeweils eine Urkunde zu überreichen – wegen besonderer Verdienste um die karnevalistische Brauchtumspflege in Ahlen.

Den wohl ultimativ letzten Auftritt ihrer Regentschaft hatte das Kinderprinzenpaar Prinz Mika I. (Behrndt) und Prinzessin Stella I. (Pohlmann) mit Standartenträgerin Emely Rebbert. Wenige Stunden vor ihrer Demission legten sie mal eben Zepter und Blumenstrauß aus der Hand und reihten sich in ihre Garde zum gekonnten gemeinsamen Auftritt ein. Das gab natürlich einen Sonderapplaus und anerkennende Worte von Carlo Wilk: „So etwas habe ich auch noch nicht erlebt!“

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Etwas erlebt hat auch Emma (Sabine Hollefeld) aus Emsdetten, und zwar den langen Weg durch diverse Diäten bis hin zum Fitnesssport in eng anliegender Kleidung inklusive Stringtanga. „Wenn ihr glaubt, ich sei dick, dann täuscht ihr euch. Ich bin nur gut sichtbar“, kalauerte sie sich in ihren Auftritt und brachte spielend ihr Publikum zum Weinen. Es waren Lachtränen.

Dem stand Jens Ohle, ein artistischer Comedian aus Wuppertal, in nichts nach: Klappe wie ein Feuerwerk, auf Leiter und Hochrad balancierend, jonglierend und den – wohl eher unwissend – Bürgermeister Dr. Alexander Berger zum Feuerassistenten gemacht, fegte er über die Bühne und nahm die Narren in seinen Bann. Das gelang ihm vor allem, weil er das Publikum in seinen Showact gekonnt inte­grierte. Niemand konnte sicher sein, nicht im nächsten Moment unvermittelt Teil seines Programmes zu sein.

Aus den geplanten vier Stunden Galaprogramm wurden schließlich fünf, zu dessen Gelingen auch die „Eigengewächse“ beigetragen haben: Wonneproppen, Jugendgarde, Schlümpfe, Juniorengarde, die „Dancing Mamis“ sowie die „Dance Academy“ um Michael Rose, die Tanzmariechen Chiara, Julia und Nele sowie der preisgekrönte Tanzmajor Phil. Alle Tänzerinnen und Tänzer erhielten für ihre sportlichen Leistungen anhaltenden Applaus. Für die musikalische Unterhaltung sorgten wie gewohnt „De Pöttkes“, Uwe Kloss und aus Köln-Kalk die Coverband „Kaschämm“, deren Auftritt spät am Abend das Finale mit der Verabschiedung einläutete. Und das Publikum war außer Rand und Band!

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