Heimatverein Vorhelm lud Unterstützer ein
Vom Helfer zum Neumitglied

Vorhelm -

Ohne freiwillige Unterstützer wären Maibaumfest oder Trauungen in der Alten Mühle undenkbar. Der Heimatverein lud sie ein.

Dienstag, 14.01.2020, 09:10 Uhr
Der Heimatvereins-Vorsitzende Willi Wienker (3.v.r.) lobte beim Helfertreffen vor allem den Einsatz der Damen bei Trauungen in der Alten Mühle. Mit Major René Achten (7.v.l.), der die Bundeswehr-Patenkompanie vertrat, begrüßte er überraschend auch ein Neumitglied.
Der Heimatvereins-Vorsitzende Willi Wienker (3.v.r.) lobte beim Helfertreffen vor allem den Einsatz der Damen bei Trauungen in der Alten Mühle. Mit Major René Achten (7.v.l.), der die Bundeswehr-Patenkompanie vertrat, begrüßte er überraschend auch ein Neumitglied. Foto: Christian Wolff

Irgendwo zwischen Weihnachtsfeier und Neujahrsempfang bewegte sich die Veranstaltung, zu der die Vorhelmer Heimatfreunde am Freitagabend ihre vielen Unterstützer eingeladen hatten. Und zur Feier des Tages konnte der Vorsitzende sogar ein Neumitglied aufnehmen.

„Wir haben übers Jahr verteilt sehr viel geleistet“, sagte Willi Wienker in der urigen Atmosphäre des ehemaligen Gasthofs „Zum Bahnhof“ (Weßling) zwischen Vorhelm und Enniger. Das Lokal ist schon seit vielen Jahren geschlossen, aber in seiner ursprünglichen Form weitgehend erhalten. Der heutige Eigentümer Christian Bücker hat es mit seiner Familie liebevoll restauriert. Er ist selbst Vorstandsmitglied des Vorhelmer Heimatvereins und öffnet die historischen Räume daher gerne für besondere Anlässe – so auch in diesem Fall.

Willi Wienker hob in seinem Grußwort besonders die Damen hervor, die sich um das regelmäßige Herrichten der Alten Mühle kümmern. Als Außenstelle des Ahlener Standesamts wird der restaurierte Stumpf an der Mühlenstraße immer beliebter. „Mit über 30 Trauungen hatten wir 2019 so viele wie noch nie“, freute sich der Vorsitzende. Es habe sich als richtig erwiesen, die Alte Mühle vor acht Jahren zu kaufen. Der Zuspruch erlaube es dem Heimatverein, dort auch weitere Investitionen vorzunehmen. So werde das Erdgeschoss in naher Zukunft mit einer neuen Küchenzeile und einer Fußbodenheizung ausgestattet.

Doch auch die Helfer beim Maibaumfest, beim St.-Martins-Umzug, am Volkstrauertag, im Heimatarchiv, bei Vorträgen – auch auf Plattdeutsch – oder bei auswärtigen Veranstaltungen vergaß der Gastgeber nicht. Den Ortsausschuss vertrat Hubertus Beier. Josef Remmert von der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) konnte dem Treffen aus privaten Gründen nicht beiwohnen.

Als Vertreter der Patenkompanie, der 1./Aufklärungsbataillon 7, hießen die Heimatfreunde Major René Achten (vormals Rieckmann) willkommen. „Die Bundeswehr war wirklich immer ansprechbar für uns uns zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde“, lobte Hubertus Beier. Und der Major hatte gleich noch eine Überraschung für die Besucher parat: Unmittelbar vor Beginn hatte Achten die Beitrittserklärung für den Heimatverein Vorhelm unterzeichnet. „Ich werde auch nach meiner Zeit als Kompaniechef hier vor Ort aktiv bleiben“, versprach der Bundeswehr-Vertreter. „Da ist eine Mitgliedschaft im Heimatverein Ehrensache.“ Diese Bekundung war den Gästen natürlich einen Applaus wert.

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