Stadtteilmanagement Süd/Ost läuft weiter
Neuer Standort an der Hansastraße

Ahlen -

Die kommenden fünf Jahre ist das Stadtteilmanagement in Ahlener Süd-Osten gesichert. Konzept und Inhalt wurden jetzt bei einem Ortstermin erörtert.

Samstag, 18.01.2020, 11:48 Uhr
Die Ziele sind neu, die Mannschaft bleibt die alte, und das Stadtteilforum geht in eine neue Runde: Markus Gantefort, Solmaz Uzuner, Andreas Mentz, Liane Beumer, Fatma Bozdogan, Dennis Thiele, Dr. Alexander Berger, Alois Brinkkötter und Hermann Huerkamp.
Die Ziele sind neu, die Mannschaft bleibt die alte, und das Stadtteilforum geht in eine neue Runde: Markus Gantefort, Solmaz Uzuner, Andreas Mentz, Liane Beumer, Fatma Bozdogan, Dennis Thiele, Dr. Alexander Berger, Alois Brinkkötter und Hermann Huerkamp. Foto: Peter Schniederjürgen

Die Arbeit des Stadtteilmanagements Süd/Ost geht auch in den kommenden Jahren weiter. Das erklärten am Donnerstag Bürgermeister Dr. Alexander Berger und der neue Vorsitzende des Stadtteilforums Alois Brinkkötter gemeinsam im Glückaufheim.

„Dabei ist die Option für die nächsten fünf Jahre sehr wahrscheinlich“, ergänzte Stadtbaurat Andreas Mentz . Für diesen Zeitraum hat sich das Managementteam um Leiter Hermann Huerkamp in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt. „Somit kann hier auf bewährte Strukturen und Netzwerke zurückgegriffen werden“, betonte Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Die Menschen behielten so ihre gewohnten Ansprechpartner, allerdings gebe es neue Schwerpunkte.

„Wir denken über einen zeitweiligen Standort an der Hansastraße nach“, kündigte Hermann Huerkamp an. Denn hier sei die Problematik des Stadtteils im Brennglas. Städtebauliche Herausforderungen träfen auf soziale und strukturelle Probleme. „Hier wollen wir unter Einbeziehung der Anwohner gangbare Lösungen schaffen, um die Aufenthalts- und Lebensqualität zu verbessern“, kündigte Huerkamp an.

Erste Aktionen folgen in Kürze. „Im Frühjahr, etwa März, setzt das bekannte Fassadenprogramm ein“, erklärte Stadtbaurat Mentz. Das Programm dient zur Aufarbeitung von Fassaden, Höfen und mehr. Vieles kann gefördert werden, auch Eigenleistung. „Aber niemals vor Zusage der Förderung beginnen“, riet der Baurat.

Weiter ist eine Verbesserung des Quartiers um den Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz angedacht. „Natürlich benötigen wir diesen Platz für Großveranstaltungen, aber sonst ist da noch Potenzial nach oben“, fand Andreas Mentz. Beispielsweise gebe es Bedarf am südlichen Ende des Platzes, am ehemaligen Eiscafé.

Auch die Weiterentwicklung der ehemaligen Zeche sei im Plan. Dort liege der Fokus auf der schwierigen Nutzung von Maschinenhalle und Mannschaftsgang.

Für die Anwohner des Stadtteils bleibt gefühlt alles beim Alten. „So werden die erfolgreichen Formate wie Fiesta Mexikana, Merry Christmas und das Stadtteilfest wie gewohnt weitergeführt“, versicherte der neuen Stadtteilforum-Vorsitzende Alois Brinkkötter.

Das Stadtteilmanagement wird aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund, Land und Gemeinden mit 70 Prozent finanziert, die Stadt leistet 30 Prozent.

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