Versammlung der KAB St. Elisabeth
Zeichen stehen auf Fusion

Ahlen -

Wie andere KAB-Gruppen in Ahlen bereitet sich auch die KAB St. Elisabeth auf die anstehende Fusion auf Stadtebene vor, die im Sommer 2020 vollzogen werden soll.

Sonntag, 19.01.2020, 16:46 Uhr aktualisiert: 20.01.2020, 09:12 Uhr
Der voraussichtlich letzte Vorstand der KAB St. Elisabeth: Wolfgang Funke, Christoph Hainke, Willi Mehring, Anne Funke, Norbert Mende, Bernhard Epke und Hubert Rauf (v. l.) Ihre Tätigkeit wird mit dem möglichen Vollzug einer Fusion enden.
Der voraussichtlich letzte Vorstand der KAB St. Elisabeth: Wolfgang Funke, Christoph Hainke, Willi Mehring, Anne Funke, Norbert Mende, Bernhard Epke und Hubert Rauf (v. l.) Ihre Tätigkeit wird mit dem möglichen Vollzug einer Fusion enden. Foto: Ralf Steinhorst

Auf der Generalversammlung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) St. Elisabeth waren am Ende schon die Blicke auf die geplante Fusion mit den KABs St. Michael, St. Ludgeri und St. Josef im kommenden Sommer gerichtet. Vorbehaltlich der Umsetzung wurde dann auch am Sonntagvormittag im Pfarrheim des Kirchortes der neue Vorstand gewählt.

Zunächst ermunterte Präses Reinhard Kleinewiese in seinem Grußwort die KABler, Zutrauen in die eigene Arbeit zu haben. Mit diesem Zutrauen könne die KAB dann auch etwas bei den Menschen bewirken. Als KAB-Stadtverbandsvorsitzender und auch Mitglied des KAB-Bezirksvorstands gab Wolfgang Funke seinen Bericht ab. Er würdigte dabei den Erfolg der Altkleidersammlungen im Stadtverband im vergangenen Jahr: „Wir haben 2740 Kilogramm gesammelt“. Im Bezirk soll im Frühjahr eine Kampagne zur Werbung neuer Mitglieder an den Start gehen.

Bei der Rückschau auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr hätte sich Christoph Hainke bei einigen Veranstaltungen einen besseren Besuch gewünscht. Vorbehaltlich der anstehenden Fusion stellte Norbert Mende das Jahresprogramm für 2020 vor. So soll unter anderem am 21. Juni eine Radtour ins Grüne stattfinden. In seinem Kassenbericht stellte Wolfgang Funke einen Mitgliederbestand von 64 fest, die KAB verzeichnete damit einen Aderlass von drei Mitgliedern.

Die zu wählenden Vorstandsposten wurden mit den bewährten Kräften wiederbesetzt. Wolfgang Funke als Kassierer, Anne Funke als Beisitzerin und Wolfgang Hoffleit als Kassenprüfer wurden wiedergewählt, unbesetzt bleiben die Ämter des stellvertretenden Schriftführers und des Bildungsreferenten. Zwar sind die Amtszeiten auf zwei Jahre angelegt, werden aber dann vorbehaltlich der geplanten Fusion verkürzt.

Norbert Mende war es dann vorbehalten, die Mitglieder über den Stand der bisherigen Fusionsgespräche zu informieren. „Nicht nur wir, sondern auch die anderen KABs spüren einen Mitgliederschwund“, warb er für den Zusammenschluss. Am 26. April halten die vier betroffenen Ortsvereine nach den jeweiligen Frühmessen in ihren eigenen Reihen außerordentliche Mitgliederversammlungen ab, auf denen auch über das Zusammengehen abgestimmt wird. Zwei Drittel der jeweiligen Mitglieder müssen das Vorhaben unterstützen: „Alle KABs rechnen damit, dass die Mitglieder zustimmen“. .

Die konstituierende Sitzung der neuen KAB ist dann für den 7. Juni vorgesehen. Sie soll die Bezeichnung „KAB Ahlen St. Michael“ tragen. „Aus der KAB St. Michael sind alle anderen KABs hervorgegangen“, begründete Norbert Mende die Namenswahl. Er wünschte sich zudem Mitglieder, die sich noch als Aktivposten für die neue KAB melden.

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