Kreisverwaltung hat neue Ausschreibung vorgenommen
Hövenerort: Sanierung später – und teurer

Ahlen -

Im vergangenen Sommer sollte die Verbindungsstrecke zwischen Dolberger und Hammer Straße eigentlich schon Baustelle sein. War sie aber nicht. Es blieb bei vorbereitenden Maßnahmen. 2020 soll es aber weitergehen.

Mittwoch, 22.01.2020, 09:14 Uhr
Sanierungsfall Im Hövenerort: Vor allem der Radweg entlang der Kreisstraße hat eine Erneuerung nötig. Nach den Vorarbeiten vor gut einem Jahr ist hier noch nichts geschehen. Die Baufahrzeuge sollen erst dieses Jahr anrücken.
Sanierungsfall Im Hövenerort: Vor allem der Radweg entlang der Kreisstraße hat eine Erneuerung nötig. Nach den Vorarbeiten vor gut einem Jahr ist hier noch nichts geschehen. Die Baufahrzeuge sollen erst dieses Jahr anrücken. Foto: Christian Wolff

Erst in diesem Jahr soll die bereits für vorigen Sommer vorgesehene Komplettsanierung einer der am stärksten befahrenen Kreisstraßen erfolgen – die Verbindung zwischen Dolberger und Hammer Straße, Im Hövenerort.

Bis auf vorbereitende Rodungs- und Gehwegarbeiten ist entlang der K 27 und zumindest baulich noch nichts passiert, was viele Ahlener in den vergangenen Monaten verwunderte. „Das lag unter anderem daran, dass wir noch mal an die Planungsgrundlagen ranmussten, als es die bautechnische Umsetzung mit dem Planungsbüro abzuschließen galt“, sagt Kreissprecher Thomas Fromme auf Anfrage unserer Zeitung.

Dieser Umstand habe wiederum zu einer Kostensteigerung geführt, die im Haushalt 2020 berücksichtigt worden sei. „Statt der ursprünglich eingeplanten rund 1,25 Millionen Euro rechnen wir jetzt mit etwa 1,8 Millionen Euro.“

Der Löwenanteil der Kosten – rund 60 Prozent – wird durch eine Förderung der Bezirksregierung Münster getragen. Den Rest teilen sich Stadt- und Kreisverwaltung.

Die bei den Rodungsarbeiten 2019 kurzzeitig getesteten Umleitungsstrecken, insbesondere jene entlang der Wohngebiete im Süden, seien ebenfalls überarbeitet und optimiert worden, hieß es aus dem Kreishaus. Fromme: „Wir gehen davon aus, dass wir die Ausschreibung in der kommenden Woche veröffentlichen können. Dann schließen sich acht Wochen an, in denen sich Unternehmen bewerben können.“ Anfang April stehe dann fest, welches Unternehmen mit der Sanierung betraut wird. „Und dann kann es auch losgehen.“

Rund 10 000 Fahrzeuge – mit Schwerlastanteil von mehr als zehn Prozent – passieren pro Tag die Verbindung am Stadtrand, so dass rein kosmetische Korrekturen auf der auch als Autobahnzubringer genutzten Trasse längst nicht mehr ausreichen.

Die Grundsanierung der Straße Im Hövenerort umfasst rund 1,2 Kilometer Fahrbahn. Die Radwegarbeiten erstrecken sich auf rund 800 Meter zwischen der Hammer Straße und dem Richterbach. Um mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erreichen, wird auf der südlichen Seite eine neue Spur angelegt – in ausreichender Breite, an heutige Bedürfnisse angepasst, wie es schon im vorigen Frühjahr bei der ersten Planvorstellung hieß. Zusätzlich werden zwei Querungshilfen eingebaut.

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