Neujahrsempfang der Stadt mit dem St.-Franziskus-Hospital
„Geboren in Ahlen“ als Qualitätssiegel

Die Gesundheit stand im Mittelpunkt beim Neujahrsempfang der Stadt Ahlen zusammen mit dem St.-Franziskus-Hospital.

Mittwoch, 22.01.2020, 17:38 Uhr aktualisiert: 23.01.2020, 11:26 Uhr
Für gesunde Ernährung warben (v.l.): Daniela Noack, Dr. Klaus Goedereis, Christian Wohlenberg, Rita Wirtz-Dufhues, Alina Wiese, Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Anja Rapos. (Foto l.)
Für gesunde Ernährung warben (v.l.): Daniela Noack, Dr. Klaus Goedereis, Christian Wohlenberg, Rita Wirtz-Dufhues, Alina Wiese, Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Anja Rapos. (Foto l.) Foto: Peter Harke

AhlenGleich zu Beginn konnten die Gäste wählen, ob sie mit dem üblichen Glas Sekt oder zur Abwechslung mit einem fruchtigen Smoothie auf das neue Jahr anstoßen wollten. „Leicht und lecker“ kam nach dem offiziellen Teil auch das Buffet daher. Das Thema „Gesundheit und gesunde Ernährung“ zog sich wie ein roter Faden durch das Programm des Neu­jahrsem­pfangs 2020, zu dem die Stadt zusammen mit dem St.-Franziskus-Hospital als Co-Gastgeber am Dienstagabend in die Stadthalle geladen hatte. Symbolisch thronte ein überdimensionaler grüner Apfel auf einer Säule am Rand der Bühne, der allerdings nicht zum Verzehr geeignet war. Doch dafür quollen die Obstschalen im Foyer förmlich über mit echten, wohlschmeckenden Früchten. Der Vorstandsvorsitzende der St.-Franziskus-Stiftung Münster, Dr. Klaus Goedereis , verriet, dass er selbst jeden Morgen einen Apfel esse, was einem englischen Sprichwort zufolge den Doktor fern halte.

Schornsteinfeger André Lagoda überreichte den Gästen des Neujahrsempfangs, hier MdB Bernhard Daldrup, am Eingang kleine Glücksbringer

Schornsteinfeger André Lagoda überreichte den Gästen des Neujahrsempfangs, hier MdB Bernhard Daldrup, am Eingang kleine Glücksbringer Foto: Peter Harke

Wer in Ahlen trotzdem krank wird, kann sich nicht nur einer Vielzahl von niedergelassenen Ärzten nahezu aller Fachrichtungen anvertrauen, sondern auch die ambulante Notfallpraxis im St.-Franziskus-Hospital aufsuchen. Bürgermeister Dr. Alexander Berger brachte seine Erleichterung darüber zum Ausdruck, dass es im vergangenen Jahr durch den vereinten Protest von Politik, Verwaltung und Bürgerschaft gelungen sei, die Kassenärztliche Vereinigung (KV) von ihren Schließungsplänen abzubringen. „Die Versorgung ist nicht nur ungeschmälert erhalten geblieben, sie ist sogar verbessert worden“, stellte Berger fest und bezeichnete die Entscheidung der KV als „konsequent“, denn der Gesundheitssektor sei für Ahlen von immenser Bedeutung und ein wichtiger Standortfaktor.Exemplarisch hob der Bürgermeister den guten Ruf der geburtshilflichen Abteilung am St.-Franziskus-Hospital, dem „größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb“ am Ort, hervor. Mehr als 1000 neue Erdenbürger hätten hier 2019 das Licht der Welt erblickt – „wieder 1000 Menschen mehr mit dem lebenslangen Personalausweiseintrag und Qualitätssiegel: Geboren in Ahlen“. Das, so Berger, finde er „richtig gut“.

Die Versorgung ist nicht nur ungeschmälert erhalten geblieben, sie ist sogar verbessert worden

Dr. Alexander Berger

Der Verwaltungschef verwies auch auf diverse Aktivitäten, die die Stadt selbst unternehme, um den Menschen ein langes Leben in guter Gesundheit zu ermöglichen. Einige Beispiele stellte im weiteren Verlauf des Abends Daniela Noack als Koordinatorin für das Projekt „Vitale Stadt“ mit drei Beteiligten in Form einer kleinen Talkrunde vor.

Die beste Medizin ist bekanntlich Lachen, und auch in dieser Hinsicht sollte es ein gesunder Abend werden. Lüder Wohlenberg, Radiologe und Kabarettist aus Köln, löste mit seinem 50-minütigen Auftritt mögliche Verkrampfungen des Zwerchfells bei den fast 250 „Patienten“ im Saal, unter ihnen etliche Berufskollegen, denen die eine oder andere humoristisch überspitzt geschilderte Situation aus ih­rem Arbeitsalltag durchaus bekannt vorkam.

Für musikalische Unterhaltung sorgte der Posaunist Tobias Klein. Traditionell machten auch wieder Pfarrer Willi Stroband und drei Sternsingerinnen der Festgesellschaft ihre Aufwartung und gingen mit Spendendosen durch die Stuhlreihen.

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