Richtfest auf ehemaligem Leifeld-Grundstück
Am Ende sind es 26 neue Wohnungen

Ahlen -

Auf dem Gelände der ehemaligen Fabrikantenvilla Leifeld am Westfalendamm / Ecke Friedrich-Ebert-Straße wird einiges bewegt. Soeben feierte das zweite Objekt sein Richtfest.

Freitag, 24.01.2020, 14:19 Uhr aktualisiert: 24.01.2020, 16:04 Uhr
Gemeinsam mit Handwerkern, künftigen Bewohnern und Nachbarn feierte die Firma Gosda-Bau am Mittwochnachmittag Richtfest auf dem ehemaligen Leifeld-Gelände an der Friedrich-Ebert-Straße / Ecke Westfalendamm. Die alte Sandsteinmauer, die von der früheren Villa noch verblieben ist, weicht demnächst zugunsten einer ebenerdigen Lösung mit Neubepflanzung.
Gemeinsam mit Handwerkern, künftigen Bewohnern und Nachbarn feierte die Firma Gosda-Bau am Mittwochnachmittag Richtfest auf dem ehemaligen Leifeld-Gelände an der Friedrich-Ebert-Straße / Ecke Westfalendamm. Die alte Sandsteinmauer, die von der früheren Villa noch verblieben ist, weicht demnächst zugunsten einer ebenerdigen Lösung mit Neubepflanzung. Foto: Christian Wolff

Der Eckbereich zwischen Westfalendamm  und Friedrich-Ebert-Straße erhält nach und nach ein neues Gesicht. Seit dem Abriss der ehemaligen Villa des Fabrikanten Theo F. Leifeld entstehen hier mehrere moderne Mehrfamilienhäuser mit Walmdach. Das erste wurde bereits im Dezember übergeben, das zweite feierte am Mittwochnachmittag Richtfest.

„Die Wohnungen waren in Windeseile vergeben“, freut sich Doris Schweer, die bei der federführenden Firma Gosda-Bau für die Vermarktung zuständig ist. Rund acht Millionen Euro umfasst die Gesamtinvestition auf dem 4190 Qua­dratmeter großen Areal. Im Februar beginnt mit dem Bau von zweimal fünf Wohneinheiten ein weiterer Bauabschnitt, so dass letztlich 26 neue Wohnungen entstehen. Die ersten beiden Bauabschnitte umfassten zweimal acht Wohneinheiten.

Was die Außenfassaden mit Wechsel aus Verblendersteinen und Putz angeht, arbeiteten die Planer eng mit dem Gestaltungsbeirat der Stadt Ahlen zusammen. Die Wohnungen sind mit Fußbodenheizungen sowie Luftwärmepumpen an den Heizungsanlagen ausgestattet, außerdem mit Brennwertthermen zur Sicherung des effizienten Heiz- und Warmwasserkomforts.

Die alte Sandsteinmauer, die noch aus Leifeld-Zeiten verblieben ist, soll allerdings demnächst weichen. Ursprüngliche Pläne, sie in die Neukonzeption der Straßenecke als Reminiszenz zu integrieren, wurden zugunsten eines ebenerdigen Zugangs mit hochwertiger Bepflanzung verworfen.

Zum Richtfest herrschte am Mittwoch gute Stimmung unter Handwerkern, Planern und künftigen Bewohnern. „Für des Bauwerks Wohlgelingen sei zuerst vor allen Dingen uns‘rem Herrgott Dank gespendet. Er hat all Unheil abgewendet“, lautete ein Teil des Richtspruchs, den Katharina Hagemann im Namen der Zimmerei Bartmann aus Albersloh im Beisein ihrer Kollegen Bernd Wüller und André Berg verlas. „Auch dem Bauherrn will ich danken, der so stark und ohne Schwanken diesen Bau riskiert und erfolgreich finanziert!“ Nach alter Sitte schmetterte Wüller ein Schnapsglas zu Boden, nachdem er es mit den besten Wünschen für das weitere Gelingen des Bauwerks im Beisein der Beteiligten geleert hatte.

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