Heimatverein blickt nach vorn
Bei den Zahlen immer noch „Luft nach oben“

Dolberg -

Am Rande der Jahreshauptversammlung erklärt der Vorstand des Dolberger Heimatvereins, was seine Arbeit eigentlich ausmacht.

Sonntag, 02.02.2020, 19:12 Uhr aktualisiert: 02.02.2020, 19:30 Uhr
Haben viel Arbeit, aber auch viel Spaß: Thomas Teipel, Ludger Markenbeck und Ute Driller. Sie haben es geschafft, den Heimatverein Dolberg zu beflügeln.
Haben viel Arbeit, aber auch viel Spaß: Thomas Teipel, Ludger Markenbeck und Ute Driller. Sie haben es geschafft, den Heimatverein Dolberg zu beflügeln. Foto: Ralf Steinhorst

Gab es bei den Versammlungen des Heimatvereins Dolberg in den vergangenen Jahren immer wieder Rätselraten, wie die Mitgliederzahlen gesteigert und damit auch der Altersschnitt gesenkt werden kann, kam mit dem neuen Vorstand die Wende. Die „Ahlener Zeitung“ sprach mit dem Vorsitzenden Ludger Markenbeck , seinem Stellvertreter Thomas Teipel und Kassiererin Ute Driller.

„Da ist noch Luft nach oben“, gibt sich Ludger Markenbeck mit dem positiven Trend noch nicht zufrieden und auch Thomas Teipel findet, da ist noch Potenzial. Trotzdem wollen die drei Vorstandsmitglieder den Trend nicht zu hoch bewerten, denn es seien viele Mitglieder wieder zurückgekommen, die vorher unzufrieden gewesen seien. „Allein am Abend unserer Wahl waren es 25“, denkt Ute Driller noch immer an den Abend des Vorstandswechsels zurück.

Ab und zu wohne ich noch zu Hause.

Ludger Markenbeck

Nichtsdestotrotz ist natürlich auch die Werbetrommel gerührt worden. Und auch andere Tätigkeiten, um den Verein wieder voranzubringen, haben viel Zeit eingenommen. „Ab und zu wohne ich noch zu Hause, meistens bin ich hier“, fasst es Ludger Markenbeck scherzhaft zusammen. Aber unterschwellig geben alle drei zu, dass ihre Familien im Moment schon ein wenig leiden müssen.

„Hier war alles eingefahren“, hat Ludger Markenbeck festgestellt, also wurden auch einige Dinge umgestellt. Dazu gehörte die Umorganisation der Monatstreffen. Das kam nicht bei jedem gut an, was sich aber inzwischen gelegt hat. „Die Anerkennung kommt schon rüber“, freut sich deshalb Ute Driller, dass sich der Einsatz lohnt. Was sich auch in der guten Unterstützung der Mitglieder bei den Aktionen widerspiegelt sowie in der guten Beteiligung bei Veranstaltungen.

Dazu gehört, dass mit den vielen neuen Mitgliedern auch das Durchschnittsalter im Verein gesenkt werden konnte. Der Spaß ist also da. Ludger Markenbeck sieht auch einen wichtigen Nebenaspekt für das ganze Dorf: „Die anderen Vereine wollen ja, dass es einen starken Heimatverein gibt.“ Das sieht auch Thomas Teipel so: „Der Heimatverein blüht auf, das sind auch positive Impulse für die anderen Vereine hier.“

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