Bilanz des Fördervereins Winterberg
Schullandheim hat weiter Zuschuss nötig

Ahlen -

Im Schul- und Kulturausschuss berichtete Frank Schulz über Einsätze am Schullandheim Winterberg. Und darüber, was noch zu tun ist.

Dienstag, 04.02.2020, 15:15 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 16:31 Uhr
Vor dem Schul- und Kulturausschuss stellte Frank Schulz die Situation des Schullandheims, für das der Förderverein 2016 die Verantwortung übernommen hat, ungeschminkt dar.
Vor dem Schul- und Kulturausschuss stellte Frank Schulz die Situation des Schullandheims, für das der Förderverein 2016 die Verantwortung übernommen hat, ungeschminkt dar. Foto: Wolff

Der Termin war klug gewählt: In der ersten Sitzung des Schul- und Kulturausschusses 2020 zog Frank Schulz als Vorsitzender des Fördervereins Schullandheim Winterberg Bilanz. Und die kann sich sehen lassen, wie die Schulpolitiker dem am 1. Oktober 2015 gegründeten Verein bestätigten.

Schulz präsentierte keine geschönte Bilanz: Seit 2016 hätten die Freunde des Schullandheims sehr viel ehrenamtliche Arbeit investiert, um die Einrichtung wieder auf Vordermann zu bringen. Als nachhaltig bezeichnete Frank Schulz den Einbau neuer Fenster mit der Folge, dass die Heizkosten deutlich hätten gesenkt werden können. So habe der Heizölverbrauch praktisch halbiert werden können.

Allerdings seien die Investitionen nur durch finanzielle Unterstützung der Stadt möglich gewesen, die mit 100 000 Euro im ersten Jahr begonnen habe und in diesem Jahr mit 25 000 Euro ende. Allerdings stünden noch erhebliche Investitionen an, sagte Schulz. So müsse der Regenwasserkanal saniert werden, der laut einem vor zwei Jahren eingeholten Kostenvorschlag mit 20 000 Euro zu Buche schlagen werde. Des Weiteren müssten die Flure neue gestrichen, der Bodenbelag im Tischtennisraum ausgetauscht und noch ein Bad saniert werden: „Das können wir nicht aus eigenen Mitteln schultern.“

Das können wir nicht aus eigenen Mitteln schultern.

Frank Schulz

Die Schul- und Kulturpolitiker reagierten positiv auf diesen Hilferuf. Nach Iris Binder (CDU) lobten Alfred Thiemann (BMA), Gabi Duhme (SPD) und Petra Pähler-Paul (Die Grünen) das ehrenamtliche Engagement. Die Frage Pähler-Pauls, ob der Verein schon daran gedacht habe, den Haushaltstopf für bürgerschaftliches Engagement anzuzapfen, nahm Fachbereichsleiter Christoph Wessels zum Anlass. darauf hinzuweisen, dass sich ein solcher Antrag ausschließe, solange die Stadt einen Zuschuss gewähre. Deutlich wurde, dass Verwaltung und Politik daran denken, weiter Maßnahmen zu fördern, die der baulichen Unterhaltung dienen. (Weiterer Bericht folgt.)

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