Schreibwerkstatt
Ein Buch zum 30. Geburtstag

Ahlen -

Die VHS-Schreibwerkstatt geht in ihr 30. Jahr. Das feiern die Autoren mit einem eigene Werk, das zurzeit noch in Entstehung ist.

Mittwoch, 05.02.2020, 15:19 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 19:32 Uhr
Arbeiten am Buch zum 30. Jahrestag der Schreibwerkstatt: (v.l.) Corinna Becker, Tatjana Franke, Frank Schlösser, Kerstin John, Christiane Faust, Ekkehard Kallabis, Steffen Bohnet, Frank Krümmer, Brigitte Werner, Eve Frost und Gabriele Dobratz
Arbeiten am Buch zum 30. Jahrestag der Schreibwerkstatt: (v.l.) Corinna Becker, Tatjana Franke, Frank Schlösser, Kerstin John, Christiane Faust, Ekkehard Kallabis, Steffen Bohnet, Frank Krümmer, Brigitte Werner, Eve Frost und Gabriele Dobratz Foto: Peter Schniederjürgen

Das ist wohl die ambitionierteste Schreibwerkstatt in den 30 Jahren ihres Bestehens: Denn zu diesem vollen dritten Jahrzehnt bringt die Gruppe der Volkshochschule ein eigenes Buch heraus. Das soll aus Vorworten, einer kurzen Geschichte der Werkstatt, ein paar frühen Geschichten und vielen Prosa- und Lyrikbeiträgen der aktuellen Werkstatt bestehen. Am Dienstagabend stellten Dozentin Brigitte Werner , Frank Schlösser aus der städtischen Kulturabteilung und Verleger Frank Krümmer vom Anno-Verlag mit zusammen mit den Teilnehmern das Projekt in der Stadtbücherei vor.

„Wir wollen das Buch etwa im späten Frühjahr, so Ende Mai, herausbringen“, kündigte Frank Krümmer an. Rund 90 Seiten werden zu füllen sein. Zu den Geschichten und Gedichten im Buch kommen Bilder und Grafiken. Über das letztendliche Erscheinungsbild ist aber noch nicht final entschieden. „Zunächst ist es wichtig, dass ihr bis zum Ende Februar eure Beiträge einreicht“, bat Brigitte Werner ihre Autoren um Unterstützung.

Wir wollen das Buch etwa im späten Frühjahr, so Ende Mai, herausbringen.

Brigitte Werner

Was aber, wenn denen nun gerade so gar nichts einfallen will? Dafür hatte die Dozentin etwas mitgebracht: eine Dose mit Würfeln. Statt der Punkte tragen die Würfel Symbole. „Die können enorm hilfreich für einen Anfang sein“, erklärte die erfahrene Autorin.

Die Reihe der Dozenten hatte einst ein anderer eröffnet: „Der erste war Josef Reding“, berichtete Frank Schlösser. Gern hätte er ein Vorwort von ihm gehabt: „Doch leider erfuhr ich, dass Josef Reding im Januar verstorben ist.“ Dass sich seine alte Schreibwerkstatt noch immer seiner erinnere, habe die Witwe aber sehr erfreut, sagte Schlösser. Schnell waren sich alle einig, dass eines der ersten Bücher unbedingt zu Josef Redings Witwe zu schicken sei.

Bis dahin haben die Werkstattschreiber gut zu tun. Denn diese Saison hat nur vier Termine: Immer dienstags ab 18 Uhr in der Stadtbücherei treffen sich die Mitglieder zum gemeinsamen Fabulieren. Und diesmal eben mit dem ambitionierten Ziel eines Jubiläumsbuches.

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