„Rathausfreunde“ plakatieren
Knappe, eingängige Botschaft: „Ja“

Ahlen -

„Ja“ steht auf den Plakaten, die die „Rathausfreunde“ seit Freitag in Ahlen aufhängen. Vier Wochen vor dem Bürgerentscheid beziehen sie Position – für den Erhalt des Bestandsbaus.

Samstag, 08.02.2020, 19:07 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 09:12 Uhr
„Unser Rathaus soll bleiben“, fordern Alfred Thiemann (l.) und Hans-Dieter Hanses, die gestern die ersten Plakate aufhängten.
„Unser Rathaus soll bleiben“, fordern Alfred Thiemann (l.) und Hans-Dieter Hanses, die gestern die ersten Plakate aufhängten. Foto: Dierk Hartleb

Auf diesen Tag haben Alfred Thiemann und Hans-Dieter Hanses lange hingearbeitet. „Ab Freitag wird geklebt.“ Für den Tag X haben die Sprecher der „Rathausfreunde“ 100 Doppelplakate mit dem Slogan „Bürgerentscheid – Unser Rathaus soll bleiben“ vorbereitet.

Auf diesen Tag haben Alfred Thiemann und Hans-Dieter Hanses lange hingearbeitet. „Ab Freitag wird geklebt.“ Für den Tag X haben die Sprecher der „Rathausfreunde“ 100 Doppelplakate mit dem Slogan „Bürgerentscheid – Unser Rathaus soll bleiben“ vorbereitet.

Bis zum 7. Februar mussten sie sich gedulden, weil erst mit diesem Datum die vierwöchige Plakatierungsfrist begonnen hat. Um keine Zeit zu verlieren, machten sich am Freitag gleich fünf Trupps mit jeweils zwei Leuten auf den Weg, um die gesamte Stadt einschließlich der Ortsteile Dolberg, Vorhelm und Tönnishäuschen zu bestücken. „Ich habe mir vorher die möglichen Standorte angesehen“, berichtet Alfred Thiemann, um den Teams genaue Vorgaben zu machen. Denn bei der Plakatierung – zugelassen sind nur Laternenmasten – sind einige wichtige Regeln zu beachten. So hat die Verkehrssicherheit immer Vorrang. Deshalb darf nicht in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen plakatiert werden. Einzuhalten ist auch ein Mindestabstand von hundert Metern, damit ein Straßenzug nicht von einer Interessengruppe zugepflastert werden kann. Allerdings dürfen andere Gruppen innerhalb dieser hundert Meter ihre Plakate aufhängen.

Bis zum 7. Februar mussten sie sich gedulden, weil erst mit diesem Datum die vierwöchige Plakatierungsfrist begonnen hat. Um keine Zeit zu verlieren, machten sich am Freitag gleich fünf Trupps mit jeweils zwei Leuten auf den Weg, um die gesamte Stadt einschließlich der Ortsteile Dolberg, Vorhelm und Tönnishäuschen zu bestücken. „Ich habe mir vorher die möglichen Standorte angesehen“, berichtet Alfred Thiemann, um den Teams genaue Vorgaben zu machen. Denn bei der Plakatierung – zugelassen sind nur Laternenmasten – sind einige wichtige Regeln zu beachten. So hat die Verkehrssicherheit immer Vorrang. Deshalb darf nicht in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen plakatiert werden. Einzuhalten ist auch ein Mindestabstand von hundert Metern, damit ein Straßenzug nicht von einer Interessengruppe zugepflastert werden kann. Allerdings dürfen andere Gruppen innerhalb dieser hundert Meter ihre Plakate aufhängen.

„Wir haben uns bei der Gestaltung auf eine knappe Botschaft beschränkt“, unterstreicht Thiemann, damit die Vorbeifahrenden Gelegenheit haben, dieInformation aufzunehmen.

„Wir haben uns bei der Gestaltung auf eine knappe Botschaft beschränkt“, unterstreicht Thiemann, damit die Vorbeifahrenden Gelegenheit haben, die Information aufzunehmen.

Wir haben uns bei der Gestaltung auf eine knappe Botschaft beschränkt.

Alfred Thiemann

Zeitgleich wurden am Freitag auch Plakate von der BMA aufgehängt, die mit der gleichen Aufschrift, nur in einem anderen Format wirbt.

Zeitgleich wurden am Freitag auch Plakate von der BMA aufgehängt, die mit der gleichen Aufschrift, nur in einem anderen Format wirbt.

„Wir werden noch weitere Veranstaltungen durchführen“, kündigten Thiemann und Hanses an. So wird am kommenden Samstag, 15. Fe­bruar, im Ratssaal eine öffentliche Veranstaltung mit Prof. Dr. Alexandra Apfelbaum, Architektur- und Kunsthistorikerin an der FH Dortmund mit Schwerpunkt Nachkriegsmoderne stattfinden. Eingeladen sind auch Vertreter des Landschaftsverbands. Apfelbaum leitet den Verein „Ruhrmoderne“, der sichum zeitgemäße Weiterentwicklung der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet bemüht. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr.

„Wir werden noch weitere Veranstaltungen durchführen“, kündigten Thiemann und Hanses an. So wird am kommenden Samstag, 15. Fe­bruar, im Ratssaal eine öffentliche Veranstaltung mit Prof. Dr. Alexandra Apfelbaum, Architektur- und Kunsthistorikerin an der FH Dortmund mit Schwerpunkt Nachkriegsmoderne stattfinden. Eingeladen sind auch Vertreter des Landschaftsverbands. Apfelbaum leitet den Verein „Ruhrmoderne“, der sich um zeitgemäße Weiterentwicklung der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet bemüht. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr.
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