Erste Sturmbilanz der Feuerwehr
Bäume legten sich mehrfach quer

Ahlen -

Sturmtief „Sabine“ meinte es recht gut mit den Ahlenern: Die Höhe der Sachschäden hielt sich massiv in Grenzen. Dennoch musste die Feuerwehr im Laufe der Nacht zu Montag einige Male ausrücken – immer wieder wegen umgestürzter Bäume.

Montag, 10.02.2020, 09:04 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 14:48 Uhr
Kein Durchkommen mehr: Sturmtief „Sabine“ legte zwischen Sonntagnachmittag und Montagvormittag zahlreiche Bäume quer – wie hier am Dorffeld in Vorhelm.
Kein Durchkommen mehr: Sturmtief „Sabine“ legte zwischen Sonntagnachmittag und Montagvormittag zahlreiche Bäume quer – wie hier am Dorffeld in Vorhelm. Foto: Christian Wolff

Im Vergleich zu den Horrorszenarien, die sich einige Bürger am Wochenende ausmalten, blieb die Sturmnacht zu Montag eher ruhig. Mit einigen entwurzelten Bäumen bekam es die Feuerwehr dennoch zu tun, wie die „AZ“-Nachfrage in der Einsatzzentrale ergab.

Los ging es am Sonntagnachmittag um 17.29 Uhr mit einem Baum, der in Höhe der Oestricher Landwehr gefährlich lose über die Straße hing. Um 18.53 Uhr folgte ein Einsatz am Westfalendamm, wo sich ein Stamm über zwei Fahrzeuge gelegt hatte. Nur vier Minuten später wurden die Kräfte zur Richard-Wagner-Straße gerufen, wo ein etwa acht Meter hoher Baum auf einen Nachbarzaun zu fallen drohte.

Danach blieb es im Stadtgebiet längere Zeit ruhig, denn auch der Sturm hatte zeitweise nicht weiter an Fahrt aufgenommen. Zwischen Kinderklinik und Kreuzung St.-Franziskus-Hospital / Parkstraße hielt es einen Baum gegen 22 Uhr nicht mehr gerade. Ebenso um 23.20 Uhr an der Herderstraße.

Kurz nach Mitternacht mussten dann die Mitglieder des Löschzugs Vorhelm ausrücken: Auf der Ahlener Straße waren beide Fahrbahnen durch einen Baum blockiert. Zur selben Zeit sägten die Ahlener Kameraden an der Hardenbergstraße die Trasse frei. Danach blieb es für gut drei Stunden ruhig an der Ahlener Sturmfront.

Um 3.06 Uhr war der nächste Baum fällig: Die Alte Beckumer Straße war diesmal Einsatzort. Noch einmal drei Stunden später ging es für die Wehrleute zum Morgenbruch, wo ein weiterer Baum die Fahrbahn blockierte. Gegen 8 Uhr der vorerst letzte sturmbedingte Einsatz in Vorhelm: Am Dorffeld war kein Durchkommen mehr . . .

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