„Original Egerland Musikanten“ gastierten in der Stadthalle
Gute Erinnerungen an Ernst Mosch

Ahlen -

Auf gute Resonanz stießen am Sonntag die „Original Egerland Musikanten“, die mit ihrem Programm in der Stadthalle gastierten.

Montag, 10.02.2020, 15:56 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 11:05 Uhr
Seit 19 Jahren sorgen die „Original Egerländer Musikanten“ für volle Hallen. Nach dem Tod von Ernst Mosch verschrieben sie sich seiner Musik in all ihren Facetten – mit Erfolg.
Seit 19 Jahren sorgen die „Original Egerland Musikanten“ für volle Hallen. Nach dem Tod von Ernst Mosch verschrieben sie sich seiner Musik in all ihren Facetten – mit Erfolg. Foto: Reinhard Baldauf

Für die ältere Generation unvergessen: Ernst Mosch und seine „Original Egerländer Musikanten“. So war das Publikum am Sonntagnachmittag in der Regel etwas reifer, als es um den 1999 verstorbenen Musiker und seine Musik ging. Da wurde kräftig mitgeklatscht und auch gesungen.

Die Freunde der böhmischen Volksmusik kamen voll auf ihre Kosten. Märsche, Polkas und Gesang erfreuten die rund 350 Besucher, die trotz des beginnenden Sturms in die Stadthalle gekommen waren. Wilfried Schröer und sein Sohn Markus gründeten ihre Musikantengruppe „Original Egerland Musikanten“ nach dem Tod von Ernst Mosch mit der identischen Instrumentalisierung. Damit haben sie seit 19 Jahren großen Erfolg und bringen die größten Hallen zum Kochen. Bei den Mosch-Hits „Egerland – Heimatland“ oder der „Fuchsgraben-Polka“ ist das Publikum immer wieder verzaubert. Dies galt auch beim Gesang, wie zum Beispiel bei „Kleines Grammophon“.

Nicht nur musikalische Unterhaltung gab‘s am Sonntag. Moderator Hans-Dieter Eckstein hatte so einige Lacher im Gepäck. Dafür machte Dirigent Markus Schröer gerne auf der Bühne Platz. Vater Wilfried und Mitgründer des Ensembles spielt übrigens Tuba bei den „Egerländern“.

Eckstein schäkerte mit dem weiblichen Publikum. Einige deftige Späße konnte sich der Moderator nicht verkneifen. So berichtete er: „Meine Frau hilft mir immer. Sie zieht mir abends die Schuhe aus – wenn ich noch mal weg will.“ So wurde der Nachmittag für das Publikum nicht langweilig.

Viele fühlten sich an die Zeiten von Ernst Mosch erinnert. „Anfang der 90er Jahre habe ich Ernst Mosch in der Halle Münsterland erlebt. Nach meiner Meinung klingt es heute hier genauso gut“, meinte Renate Schreiber. Die 79-jährige Rentnerin bezeichnete sich als Anfängerin der volkstümlichen Musik seit ihrer Jugend. In der Regel waren am Sonntag meist Paare und ganze Gruppen zum Konzert der „Original Egerland Musikanten“ in der Stadthalle gekommen.

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