Stadtteilbüro am Rosenbaum-Platz
Mehr als 50 Einzelgespräche geführt

Ahlen -

Wie ist es um die Zufriedenheit mit dem Dr.-Rosenbaum-Platz bestellt? Das Stadtteilbüro befragte die Bürger vor Ort.

Mittwoch, 12.02.2020, 11:10 Uhr
Solmaz Uzuner, Norbert Veit, Ismail Yay und Hermann Huerkamp (v.l.) befragten mehr als 50 Bürger auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz.
Solmaz Uzuner, Norbert Veit, Ismail Yay und Hermann Huerkamp (v.l.) befragten mehr als 50 Bürger auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz. Foto: Stadtteilbüro

Das Stadtteilbüro war jetzt beim Wochenmarkt auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz vor Ort und unternahm eine Befragung der Besucher und Marktbeschicker.

„Wir möchten ins Gespräch kommen und Meinungen zu dem Platz erhalten“, äußerte sich Hermann Huerkamp , der mit Solmaz Uzuner und Celine Vogt vom Stadtteilbüro mehr als 50 Einzelgespräche führte. „Wir gehen dorthin, wo die Menschen sind, um ein aussagefähiges Meinungsbild zu den Nutzungen und Veränderungswünschen zu erhalten“, so der Stadtteilbüro-Chef.

Grundlage war ein Umfragebogen, mit dem der Platz nach Schulnoten bewertet werden konnte. Außerdem wurden die Nutzungen und Bedarfe auf dem Platz abgefragt und auch erste Verbesserungswünsche festgehalten.

Diese Äußerungen sollen Grundlage einer Machbarkeitsstudie werden, welche die Stadt Ahlen im Rahmen der Umsetzung des Inte­grierten Handlungskonzeptes in Auftrag geben wird. Es ist dann im weiteren Verfahren auch vorgesehen, die Anlieger und Nutzergruppen zu beteiligen.

Dieser Auftakt zu verschiedenen Beteiligungsformen kam bei den Besuchern des Wochenmarktes gut an, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtteilbüros. Eine ehemalige Lehrerin der Barbaraschule war überrascht, mal wieder Schulnoten vergeben zu dürfen. „Der Zustand des Platzes ist gerade bei Regen katastrophal,“, sagte eine Besucherin, die auch auf Schwierigkeiten bei der Begehung mit einem Rollator hinwies.

Besonders die Oberflächen und deren Befestigungen werden als störend empfunden, aber auch vielfältige Anregungen kamen aus der Bürgerschaft. Fahrradständer und Ruhebänke mit Mülleimern oder zeitgemäße, saubere Toiletten waren vielfältig zu hörende Äußerungen. Die aktuellen Schwerpunktnutzungen wie Wochenmarkt, Kirmes und Parkflächen zum Nahversorgungszentrum und zur Moschee wurden bestätigt und stießen auf große Akzeptanz beim Bürger, so Hermann Huerkamp.

Die Beteiligungsaktion soll noch mehrfach in den kommenden Tagen stattfinden, damit ein noch breiteres Bild entsteht.

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