„Bündnis Plastikfrei“ stellt sich vor
Jeder Einzelne kann etwas tun

Ahlen -

Das neue „Bündnis Plastikfrei“ hat sich am Donnerstag im „Weltladen“ vorgestellt. Mehrere Kooperationspartner sind mit im Boot, um nachhaltig Müll zu vermeiden.

Donnerstag, 13.02.2020, 15:24 Uhr aktualisiert: 13.02.2020, 17:58 Uhr
Wollen das Bewusstsein gegen Plastik stärken: Judith Spittler (VZ), Burkhard Engelke (Fairtrade), Pfarrerin Martina Grebe, Nadine Köttendorf (VHS), Lars König (fbs) und Klaudia Froede (Stadt).
Wollen das Bewusstsein gegen Plastik stärken: Judith Spittler (VZ), Burkhard Engelke (Fairtrade), Pfarrerin Martina Grebe, Nadine Köttendorf (VHS), Lars König (fbs) und Klaudia Froede (Stadt). Foto: Ralf Steinhorst

Wie kann die Plastikbelastung im Alltag gesenkt werden? Um Anregungen zu geben, hat sich das „Bündnis Plastikfrei“ mit sechs Kooperationspartnern gegründet, das bis zum Jahresende auch schon 24 Veranstaltungen zu dem Thema anbietet.

„Wir haben bei unserer Arbeit alle mit Klimaschutz und Umwelt zu tun“, stellte VHS-Leiterin Nadine Köttendorf das Bündnis am Donnerstag im „Weltladen“ vor. Neben der VHS sind auch die Steuerungsgruppe Fairtrade , die evangelische Kirchengemeinde, die Verbraucherzentrale (VZ), die Familienbildungsstätte (fbs) und die Stadt Ahlen mit dabei. Beim Thema Plastik kann jeder Einzelne etwas bewegen, da sind sich alle einig. Verbunden mit größerer Lebensqualität. „Wir wollen Menschen nicht verteufeln, sondern Denkanstöße geben“, betont dann auch Judith Spittler (VZ). Helfen sollen dabei die Veranstaltungsangebote, die Möglichkeiten aufzeigen.

Bewusstsein schaffen will die Evangelische Kirchengemeinde mit ihrem Klimafasten ab Aschermittwoch im Pauluszentrum, das den Auftakt der Veranstaltungen bilde.

Die Ausstellung „PlanetPlastic“ wird vom 9. bis 20. März im St.-Michael-Gymnasium und vom 23. bis 3. April im Städtischen Gymnasium gezeigt. Zielgruppe sind die Schüler, andere Besuchergruppen können sich aber gerne geführte Termine bei den Bündnispartnern geben lassen.

„Ahlen putz(t) munter“ am 14. März will in diesem Jahr ebenfalls den Blick auf die Plastikflut schärfen. „Es wäre schön, wenn sich mehr Unternehmen am Coffee-To-Go-Pfandsystem beteiligen würden“, wünscht sich in diesem Zusammenhang Klaudia Froede von der Stadt Ahlen.

Insgesamt appellierten alle Vertreter an den Einzelhandel, plastikfreier zu agieren. So könnten beispielsweise mehr Milchflaschen angeboten werden.

Das Konsumverhalten greift der Vortrag „Zero Waste“ ab 24. März in der Familienbildungsstätte auf. Der Klima-Aktionstag im Juk-Haus am 21. März lädt zum aktiven Mitmachen ein, die Ausstellung „Einfach machen“ ab 5. November in der Stadtbücherei ist ein weiterer Höhepunkt des Programms.

Alle schon geplanten Veranstaltungen bis zum Jahresende sind in einem Flyer zusammengefasst, der ab Mitte kommender Woche bei den Kooperationspartnern und auch an gut frequentierten Stellen in der Stadt ausliegen wird. Auch auf den Internetseiten der beteiligten Organisationen sind die Termine abrufbar. „Es werden weitere Veranstaltungen hinzukommen“, kündigte Nadine Köttendorf an. Zudem seien auch noch weitere Kooperationspartner willkommen.

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