Stadt Ahlen verabschiedet ihren Baudezernent
Zur Kompetenz der Sympathiefaktor Mentz

Ahlen -

Abschied von Andreas Mentz: Die Stadt Ahlen machte es ihrem scheidenden Baudezernenten nicht leicht. Er habe die Lebensqualität in dieser Stadt verändert, attestierte der Bürgermeister. Andere lobten seine Kompetenz und seinen Sympathiefaktor.

Mittwoch, 19.02.2020, 12:12 Uhr aktualisiert: 20.02.2020, 09:32 Uhr
Ein Schlauch von der Feuerwehr. Symbol für das Verbindende, wie Wachleiter Walter Wolf erklärte.
Ein Schlauch von der Feuerwehr. Symbol für das Verbindende, wie Wachleiter Walter Wolf erklärte. Foto: Ulrich Gösmann

Die Ahlener Stadtspitze schickt ihren scheidenden Baudezernenten mit einem Wellnesspaket für entspannte Tage ins Jammertal. „Sie müssen mal Luft holen. Auch wenn das ganz untypisch für Sie ist“, scherzte Bürgermeister Dr. Alexander Berger am Dienstagabend bei der offiziellen Verabschiedung von Andreas Mentz .

Stimmungswechsel: „Es fällt mir heute schwer, passende Worte zu finden“, gestand der Verwaltungschef im voll besetzten Rathausfoyer. Es sei ein weiser Entschluss gewesen, vor sieben Jahren nach Ahlen zu kommen. „Für Sie und noch mehr für uns.“ Mentz habe eine hohe Taktzahl vorgelegt und bis zum Schluss gehalten. „Sie wollten die Lebensqualität in Ahlen erhöhen. Das ist Ihnen gelungen“, attestierte Berger dem obersten Stadtplaner Durchhaltefähigkeit und Stringenz. Mentz habe viele Projekte angestoßen beziehungsweise zu Ende gebracht. Darunter der neue Baubetriebshof, der Marktplatz und die Weststraße. Der Kerkmann-Platz sei heute ein florierender Bereich. Berger: „Sie haben in Ahlen Spuren hinterlassen. Auch als Mensch!“ Der Abschied sei ein großer Verlust. Der Wechsel nach Hamm sei logisch nachvollziehbar. Sollte es Andreas Mentz dort langweilig werden, würde er sich freuen, wenn er den Weg zurückfinden würde, merkte Berger schmunzelnd an. Zum Wellnesspaket legte die Stadtspitze noch eine gläserne Stadtsilhouette drauf, auf der das Rathaus – wie es hieß – noch zu sehen sei.

Stadt verabschiedet Baudezernent Andreas Mentz

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  • Stadt Ahlen verabschiedet Baudezernent Andreas Mentz.

    Foto: Ulrich Gösmann
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Vertreter der Politik schlossen sich mit guten Worten an. CDU-Chef Peter Lehmann bilanzierte: „Sie sind immer fachlich versiert gewesen. Man hat Sie nicht aus dem Konzept bringen können.“ SPD-Fraktionsvorsitzende Gabi Duhme sprach von Kompetenz und einem großen Sympathiefaktor. Beides zeichne Mentz aus. „Sie hinterlassen Spuren, denen wir gerne nachgehen werden.“ Für die FWG lobte Heinrich Artmann: „Sie waren immer sehr fair und sehr informiert.“ Auch in den Ortsteilen.

WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch lobte die tolle Zusammenarbeit: „Ich werde unsere Telefonate vermissen.“ Von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft gebe es „was zum Segeln“. Walter Wolf, Leiter der Feuer- und Rettungswache, hatte sich vorab in persönlichen Worten verabschiedet. Mit einem symbolbehafteten Löschschlauch, der für Verbindung und den kurzen Draht stehe.

Ich weiß, was ich in Ahlen zurücklasse.

Andreas Mentz

Sichtlich gerührt dankte Andreas Mentz: „Es waren für mich sieben tolle Jahre in Ahlen.“ Und: „Es gab keinen Tag, wo ich nicht mit Freude hergefahren bin.“ Sein ausdrücklicher Dank galt – an seine Frau Ulrike gewandt – seiner Familie. „Die es zugelassen hat, dass ich nicht ganz gleichgewichtig meine Zeit verteilt habe.“ In Ahlen sei er von tollen Kollegen umgeben gewesen, die alles geben. Darauf könne die Stadt stolz sein. „Sie haben es mir leicht gemacht.“ Jetzt wegzugehen, sei für ihn zweischneidig. Er empfinde ein großes Stück Wehmut. „Ich weiß, was ich in Ahlen zurücklasse“, so Mentz. Der Noch-Baudezernent betonte die Notwendigkeit der Wiederbesetzung seiner Stelle. Er könne jedem Bewerber mit gutem Gewissen raten: „Hier kannst du hingehen.“ Was er in einigen Telefonaten bereits getan habe.

Mit Blick auf den Bürgerentscheid zum Rathaus mahnte Mentz: „Nach dem 8. März wird es einen 9. geben.“ Auch dann müsse man sich noch in die Augen schauen können. Im Moment seien allerdings auch einige in dieser Stadt unterwegs, die das schwierig machen würden.

 

 

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