Folgenreiche Kollision mit Lkw auf dem Adenauer-Ring
Radfahrerin gegen Ampelmast geschleudert

Ahlen -

Bei einem Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring wurde am Montagmittag eine Radfahrerin schwer verletzt. Sie wurde ins Krankenhaus nach Heessen transportiert.

Montag, 24.02.2020, 13:10 Uhr aktualisiert: 24.02.2020, 13:25 Uhr
Nachdem Zeugen des Verkehrsunfalls Erste Hilfe geleistet hatten, übernahmen Kräfte des Rettungsdienstes die Versorgung der schwerverletzten Radfahrerin auf dem Konrad-Adenauer-Ring.
Nachdem Zeugen des Verkehrsunfalls Erste Hilfe geleistet hatten, übernahmen Kräfte des Rettungsdienstes die Versorgung der schwerverletzten Radfahrerin auf dem Konrad-Adenauer-Ring. Foto: Christian Wolff

Schwerer Verkehrsunfall am Rosenmontag: Eine Fahrradfahrerin wurde auf dem Konrad-Adenauer-Ring von einem Lkw erfasst und gegen einen Ampelmast geschleudert. Sie erlitt schwere Verletzungen.

Der Unfall ereignete sich um 11.35 Uhr. Nach Angaben von Zeugen war die Radfahrerin mit ihrem E-Bike auf der Warendorfer Straße stadtauswärts unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt sei der kürzere Abschnitt der Lichtzeichenanlage am Konrad-Adenauer-Ring für Radfahrer und Fußgänger bereits auf „Rot“ gesprungen, während der längere noch auf „Grün“ gestanden habe. Die ältere Radfahrerin, so ein weiterer Zeuge, sei recht zügig unterwegs gewesen und habe den Konrad-Adenauer-Ring in Höhe St. Michael geradeaus wohl noch in letzter Sekunde überqueren wollen.

Schwerer Verkehrsunfall mit Radfahrerin

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  • VU Konrad-Adenauer-Ring

    Foto: Christian Wolff
  • VU Konrad-Adenauer-Ring

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  • Schwerer Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring am 24. Februar 2020.

    Foto: Christian Wolff
  • Schwerer Verkehrsunfall auf dem Konrad-Adenauer-Ring am 24. Februar 2020.

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  • VU Konrad-Adenauer-Ring

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  • Rettungshubschrauber

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  • VU Konrad-Adenauer-Ring

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Gleichzeitig hatte sich der Fahrer des Lastwagens eines Transportbetonwerks, der von der Warendorfer Straße nach rechts in den Ring abbiegen wollte, bereits vorsichtig in die Kreuzung hereingetastet.

„Das Rad kam offenbar so schnell und plötzlich, dass der Mann es im toten Winkel seines Lkw nicht mehr sehen konnte“, sagte ein Polizeibeamter nach Befragung von Zeugen und Prüfung der Situation vor Ort.

Zeugen übernahmen Erste Hilfe

Mit der vorderen Ecke des Führerhauses touchierte der Lkw noch das Hinterrad der Ahlenerin, ohne sie selbst zu treffen. Doch durch die Wucht des Zusammenpralls wurde die Frau gegen einen Ampelmast auf der Mittelinsel geschleudert und blieb danach mit schweren Verletzungen liegen. Sie sei jedoch ansprechbar gewesen, hieß es.

Zeugen übernahmen sofort die Erste Hilfe. Glücklicherweise passierte kurz darauf auch ein Fahrzeug des Rettungsdienstes die Unfallstelle und übernahm die Versorgung, während sich weitere Einsatzkräfte von der nahen Feuerwehr-Hauptwache in Bewegung setzten.

„Bei einem solchen Unfallszenario wird angesichts der zu erwartenden schweren Verletzungen frühzeitig ein Hubschrauber angefordert. Auch in diesem Fall“, so Feuerwehr-Einsatzleiter Jens Schüsseler. „Da in Heessen noch unverhofft ein Platz im Hospital frei geworden war, haben sich die Ärzte letztlich dazu entschlossen, die Patientin bodengebunden zu transportieren.“ Der Rettungshubschrauber, der inzwischen auf dem Innenhof der Hauptwache gelandet war, flog daher leer wieder zurück.

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