Ordnungspartner ziehen Rosenmontagsbilanz
Karnevalisten feiern friedlich

Ahlen -

Ahlens Ordnungspartner sind mit dem Verlauf des Rosenmontagsumzuges 2020 rundum zufrieden. So weit ihre erste Bilanz am Abend.

Montag, 24.02.2020, 19:30 Uhr aktualisiert: 25.02.2020, 08:40 Uhr
Die Zufahrtsstraßen des Umzugweges waren mit Containern, Bussen, Feuerwehrfahrzeugen oder Lkw gegen Anschläge gesichert.
Die Zufahrtsstraßen des Umzugweges waren mit Containern, Bussen, Feuerwehrfahrzeugen oder Lkw gegen Anschläge gesichert. Foto: Christian Wolff

Ausgelassen, aber friedlich, trotz Nieselregens – so feierten Ahlens Narren Rosenmontag ihren Karneval . Bis auf die leckende Zugmaschine, die schon direkt beim Start auf dem Paul-Rosenbaum-Platz und dann auf dem weiteren Weg über Rottmannstraße und Wetterweg Hydrauliköl verlor, gab es keine Zwischenfälle von Belang.

Der nötigte Michael Peters als technischem Leiter allerdings energisches Handeln ab. „Wir haben den Wagen aus dem Zug herausgezogen und die Feuerwehr hat das Leck repariert“, erklärte Peters am frühen Abend in der Runde der Mitglieder der Ordnungspartnerschaft (OPA). Am Hansakreisel konnte sich der Wagen dann schon wieder einreihen. „Das hat uns immerhin 20 Minuten Verspätung gekostet“, bilanzierte Gabriele Hoffmann . Die städtische Rechtsdirektorin begleitete den Umzug aus Sicht der Zuschauerin und zog insgesamt ein positives Fazit. Die Sperrung der Zufahrten mit Bussen, Lkw und mobilen Sperren habe sich bewährt, stimmten Silke Fischer von der Stadt und Polizeichef Uwe Alteheld überein. Das noch vor einigen Jahren unter Jugendlichen verbreitete Komasaufen scheint sich erledigt zu haben. Lediglich ein 15-Jähriger sei alkoholisiert angetroffen und später abgeholt worden, berichtete Hoffmann.

Das hat uns immerhin 20 Minuten Verspätung gekostet.

Gabriele Hoffmann

Die Mitglieder des DRK Ahlen erlebten einen ganz ruhigen Karnevalsumzug. Der einzige internistische Notfall, bei dem sie Hilfe leisteten, habe ersichtlich nichts mit Rosenmontag zu tun gehabt, sagte DRK-Einsatzleiter Raphael Müller.

Auch aus Sicht der Bundespolizei, die für den Bahnhof und das Umfeld zuständig waren, gab es keine besonderen Vorkommnisse.

Umso mehr war die Polizei vormittags beim Umzug in Sendenhorst gefordert. Dort registrierte sie zwei Körperverletzungen, sprach sechs Platzverweise aus und zog mehrere alkoholisierte Jugendliche aus dem Verkehr. Bei den Beteiligten handelte es sich nicht unbedingt um Einheimische.

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