KG „Klein-Köln“ versenkt „Simplicissimus“
Abschiedsküsse und ein stilles „Helau“

Vorhelm -

In den Fluten des Hellbachs verschwunden ist der „Simplicissimus“. Der Narrenpatron der KG „Klein-Köln“ dürfte spätestens am „Elften im Elften“ wieder auftauchen, hoffen die Aktiven.

Donnerstag, 27.02.2020, 09:12 Uhr aktualisiert: 27.02.2020, 11:53 Uhr
Ein letzter Gruß, ein paar Abschiedsküsse der Prinzenpaare und ein leises „Helau“ galten dem Vorhelmer Narrenpatron „Simplicissimus“, bevor ihn Martin Labus (l.) und Detlef Kahl (2.v.l.) am Dienstagabend wieder in den Fluten des Hellbachteichs abtauchen ließen.
Ein letzter Gruß, ein paar Abschiedsküsse der Prinzenpaare und ein leises „Helau“ galten dem Vorhelmer Narrenpatron „Simplicissimus“, bevor ihn Martin Labus (l.) und Detlef Kahl (2.v.l.) am Dienstagabend wieder in den Fluten des Hellbachteichs abtauchen ließen. Foto: Christian Wolff

So schnell vergehen die „Tollen Tage“. In Trauerschwarz und mit gedämpfter Stimmung läutete die Karnevalsgesellschaft „Klein-Köln“ am Dienstagabend den letzten offiziellen Termin der Session ein: Es galt, den Narrenpatron „ Simplicissimus “ zu verabschieden.

„Wir haben wieder so einiges erlebt“, bilanzierte KG-Präsident Martin Labus , nachdem sich die Abordnungen der närrischen Abteilungen am Hellbachteich versammelt haben. „Ich muss sagen, es waren schöne Tage.“ Noch einmal stellten sich Prinz Frederik I. (Lohmann) und sein Prinzenmariechen Tatjana I. (Flötotto) nebst Kinderprinzenpaar Robin I. (Averhage) und Marina I. (Wiethaup) gemeinsam auf. Sie alle gaben dem grün-weißen Frohsinnsboten einen Abschiedskuss, bevor Labus das muntere Männchen aus seinen Pflichten entließ. „Im November werden wir dich hoffentlich wieder mit einem guten Schluck hervorlocken können“, wünschte sich der KG-Chef, während Detlef Kahl den „Simplicissimus“ über die Brüstung gleiten ließ. Den Karnevalisten entfuhr dabei ein letztes leises „Helau“.

In einem gemeinsamen Trauerzug ging es für die „Klein-Kölner“ schließlich zum Clubheim der TuS Westfalia, wo ein Fischessen auf die Aktiven wartete. Ein gelungener Abschluss, befanden sie, während einige bereits den Blick auf die kommende Session richteten. „Habt ihr schon ein neues Motto?“, wollte Christoph Kaldewei wissen. „Das könnt ihr euch jetzt überlegen“, konterte Martin Labus. Möglicherweise steht den Vorhelmern eine Zeitreise durch 100 Jahre bevor, denn auf genau diese Zeitspanne blickt der „Mutterverein“ TuS Westfalia, der 1920 entstanden ist. Langweilig wird‘s jedenfalls nicht am Hellbachstrand . . .

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