Richtfest an der Mammutschule
Eröffnungsanstoß im Oktober

Ahlen -

Zwar war im Schnapsglas nur ein Softdrink. Trotzdem wurde es ein üppiges Richtfest an der neuen Sporthalle der Mammutschule.

Freitag, 28.02.2020, 15:42 Uhr aktualisiert: 29.02.2020, 18:46 Uhr
Beim Richtfest der neuen Sporthalle der Mammutschule bekamen die Gäste schon einen Eindruck von der geplanten Lichtdurchflutung
Beim Richtfest der neuen Sporthalle der Mammutschule bekamen die Gäste schon einen Eindruck von der geplanten Lichtdurchflutung

Ganz zünftig zerschmetterte Zimmerermeister Josef Kemper beim Richtfest der neuen Sporthalle der Mammutschule das Schnapsglas. Das enthielt zwar etwas Klares, doch ganz untypisch statt Münsterländer Korn einfach den Softdrink Sprite. Das tat dem Verlauf des Festes aber keinen Abbruch. Gemeinsam hievten die Bauverantwortlichen, Architekt Arno Meyer , Bauherr Bürgermeister Dr. Alexander Berger , der Zimmermannsmeister und für den Rohbau verantwortliche Daniel de Vries den Richtkranz unter die Hallendecke.

Wir liegen gut im Zeit- und Budgetplan.

Dr. Alexander Berger

„Wir liegen gut im Zeit- und Budgetplan“, sagte der Bauherr. Dieser Neubau mache schon jetzt Freude und entspricht in seiner zukunftsweisenden Ausgestaltung auch den kommenden Anforderungen, gab der Bürgermeister an. Das gelte für den Schul- wie für den Vereinssport. „Wir in Ahlen können stolz darauf sein die drei Millionen der Baukosten ganz aus eigenen Mitteln aufgebracht zu haben“, verkündete Dr. Berger. Schließlich lud er zu einem „Eröffnungsanstoß“ mit Schulleiterin Elke Walter nach den Sommerferien ein. Dann soll die Halle ihren Betrieb aufnehmen, vorgesehen ist der Oktober.

Es ist einfach eine Freude so kurze Wege zu haben, das beschleunigt enorm.

Architekt Arno Meyer

Großes Lob kam von Architektenseite für die Zusammenarbeit mit den örtlichen Bauunternehmen. „Es ist einfach eine Freude so kurze Wege zu haben, das beschleunigt enorm“, freute sich Architekt Arno Meyer. „Und das Ergebnis ist schon sehr ansehnlich“, fand der Planer. So sei der Rohbau recht reibungslos verlaufen, nur eine kleine Störung verursachte ein paar Probleme. „Ein Teil des Bodenaushubs war kontaminiert, der konnte also nicht einfach so entsorgt werden“, berichtete Arno Meyer.

Dann folgte der ausführliche Richtfestspruch des Zimmermannes, nach alter Tradition wohl gereimt. Und der endete, ebenfalls ganz traditionell, mit der Bitte um ein üppiges Fest. Dem entsprachen die Bauleute mit dem anschließenden Empfang, bei dem die Gäste passend zur Außentemperatur heiße Eintöpfe genossen.

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