Noch kein genaues Datum bekannt
Münsterstraße vor erneuter Vollsperrung

Vorhelm -

Massive Einschränkungen erwarten die Verkehrsteilnehmer in Kürze erneut zwischen dem Kreisverkehr Tönnishäuschen und dem Ortseingang Vorhelm. Die Münsterstraße wird voll gesperrt – für die Sanierung.

Mittwoch, 04.03.2020, 21:32 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 09:22 Uhr
Die Bauarbeiten am Kreisverkehr Tönnishäuschen liegen in den letzten Zügen. Mit Erstellung der umlaufenden Radwege geht in Kürze die Vollsperrung der Münsterstraße einher.
Die Bauarbeiten am Kreisverkehr Tönnishäuschen liegen in den letzten Zügen. Mit Erstellung der umlaufenden Radwege geht in Kürze die Vollsperrung der Münsterstraße einher. Foto: Christian Wolff

Mit einer erneuten Vollsperrung der Münsterstraße zwischen Tönnishäuschen und Vorhelm ist bereits in wenigen Tagen zu rechnen. Das vermeldete Robert Reminghorst am Dienstagnachmittag nach Rücksprache mit dem Landesbetrieb Straßen NRW vor den Mitgliedern des Ortsausschusses Vorhelm.

Damit gehen die im Vorjahr begonnenen Erneuerungsarbeiten an der Landesstraße 586 wie vorgesehen weiter. In diesem Zuge sollen an der Münsterstraße die beiden Randstreifen komplett wegfallen und durch einen separaten Radweg ersetzt werden (wir berichteten).

„Im Laufe dieser Woche soll es ein abschließendes Gespräch dazu geben“, so Reminghorst. Ein genaues Datum, wann die Sperrung eingerichtet wird, habe er jedoch noch nicht in Erfahrung bringen können. Er gehe aber davon aus, dass die Situation am Knotenpunkt Tönnishäuschen jetzt „deutlich entspannter“ sein werde, da hier durch den inzwischen fertiggestellten Kreisverkehr keine Baustellenampeln mehr vorgesehen sind. Was dort aktuell in Arbeit ist, sind die umlaufenden Radwege, so der stellvertretende Leiter der Ahlener Umweltbetriebe.

Teilstück des Alten Münsterwegs wird erneuert

Unschöne Begleiterscheinung: Durch den Schleichverkehr rund um die Kapellengemeinde ist vor allem der Alte Münsterweg im Vorjahr arg in Mitleidenschaft gezogen worden, was der Ortsausschuss bereits mehrfach beklagte. Zumindest auf dem Teilstück zwischen Warendorfer Straße und dem Nienholtweg deutet sich nun Abhilfe an: „Voraussichtlich wird die Strecke in den nächsten drei Monaten erneuert“, sagte Reminghorst. Die Sanierung stehe allerdings nicht mit den Baumaßnahmen in Verbindung. Vielmehr gebe es eine Prioritätenliste, auf der das Teilstück schon vorher als Sanierungsfall vermerkt gewesen sei. Lutz Henke ergänzte: „Solche Maßnahmen haben halt einen schrecklich langen Vorlauf.“ Von daher sei die Freude immer groß, wenn sie dann umgesetzt werden. Bereits abgeschlossen wurde die Bearbeitung des Radwegs an der Strontianitstraße. Dieser ist zugleich Teil der 100-Schlösser-Route. Thorsten Beiske (FDP) wünschte sich künftig eine frühere Information über solche Baumaßnahmen. Bei Kreis- und Landesstraßen sei die Stadt allerdings oft erst sehr spät im Boot, entschuldigte Reminghorst.

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