BAS zieht Bilanz
Narren erleichtert über Sessionsende vor Krise

Ahlen -

Die Narren schauen schon auf die nächste Session. Bei der Manöverkritik des BAS gab es viel Lob für die Durchführung des Rosenmontagszuges, aber auch Verbesserungsvorschläge.

Dienstag, 17.03.2020, 18:11 Uhr aktualisiert: 17.03.2020, 18:20 Uhr
Die Karnevalisten zeigten sich spürbar erleichtert darüber, dass die Session noch vor Ausbruch der Coronavirus-Epidemie über die Bühne gebracht werden konnte.
Die Karnevalisten zeigten sich spürbar erleichtert darüber, dass die Session noch vor Ausbruch der Coronavirus-Epidemie über die Bühne gebracht werden konnte. Foto: Ralf Steinhorst

Nach jeder Session steht bei den Karnevalisten die Manöverkritik beim Sessions-Diskussionsabend an. Dieses Mal fanden sich aber im Hof Münsterland etwas weniger Jecken ein als gewohnt.

Nein, das Coronavirus war kein offizielles Thema in der Diskussionsrunde. Und doch war in Gesprächen untereinander Erleichterung zu verspüren, die Karnevalssession kurz vor dem Ausbrechen der Epidemie über die Bühne gebracht zu haben.

Ärger über uneinsichtige Autofahrer

„Schön, dass ihr euch trotz der aktuellen Geschehnisse eingefunden habt“, begrüßte Andreas Lerley , Vorsitzender des Bürgerausschusses zur Förderung des Ahlener Karnevals e.V. (BAS), die Karnevalisten. Die zeigten sich mit der Karnevalssession im Großen und Ganzen zufrieden. Vor allem der Technische Leiter Michael Peters durfte sich für die Durchführung des Rosenmontagszugs ein großes Lob abholen. Ein Ärgernis blieben auch dieses Jahr einige uneinsichtige Autofahrer, die die Absperrungen für den Kinderkarnevalsumzug und den Rosenmontagszug nicht akzeptieren wollten.

Unruhe löste bei Michael Peters die Vielzahl der Autos aus, die sich in der Sammlungsphase auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz befanden, um noch Karnevalswagen zu beladen. „Das Unfallrisiko ist zu groß“, sagte der Technische Leiter. Die Wagen sollten schon in den Wagenbauhallen beladen werden. Einspruch gab es von Vertretern der Fußgruppen, die nur auf dem Platz ihr Wurfmaterial verstauen können. Es soll nun an einer Lösung gearbeitet werden.

Größeres Zelt im nächsten Jahr?

Einige Karnevalisten schlugen die Vergrößerung des Zeltes auf dem Marktplatz vor, weil dort nicht alle Besucher gerade beim Kneipenkarneval sofortigen Einlass fanden. „Dass das Zelt zu klein für uns war, zeigt, wir haben noch Potenzial“, nahm es Michael Rose positiv. Gespräche dazu liefen aber schon mit der Stadt.

Der neue Standort der Bühne zur Stadtübergabe wurde vielfach moniert. Wegen des zu erwartenden größeren Zeltes soll der Standort an gleicher Stelle optimiert werden.

Die beiden BAS-Orden-Verkäufe samstags in der Fußgängerzone sollen laut Andreas Lerley wegen mangelnder Effizienz aufgegeben werden.

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