Hof- und Fassadenprogramm startet
Facelifting und mehr in Süd/Ost

Ahlen -

Facelifting in der Ahlener Bergarbeiterkolonie: Das Hof- und Fassadenprogramm schafft jetzt Anreize für Verschönerungen. Und auch mehr...

Mittwoch, 08.04.2020, 13:36 Uhr aktualisiert: 08.04.2020, 13:40 Uhr
Vorher – nachher: Das Hof- und Fassadenprogramm verspricht eine weitere Aufwertung in Ahlens Süden und Osten. Anträge können ab sofort gestellt werden. Das Stadtteilbüro gibt fachliche Starthilfe.
Vorher – nachher: Das Hof- und Fassadenprogramm verspricht eine weitere Aufwertung in Ahlens Süden und Osten. Anträge können ab sofort gestellt werden. Das Stadtteilbüro gibt fachliche Starthilfe. Foto: Stadt Ahlen

„Sie haben ein Haus oder Grundstück in Ahlen Süd/Ost? Sie wollen die Fassade umgestalten oder eine Hof- und Gartenfläche umnutzen? Dann ist das Hof- und Fassadenprogramm genau das Richtige für Sie!“ So lautet die Empfehlung des Stadtteilbüros in den Verlautbarungen zum Programmstart des Projektes.

Der Ahlener Südosten mit dem Kerngebiet der Bergarbeiterkolonie soll noch schöner werden, denn die Gebäudefassaden können nun eine Unterstützung beim „Facelifting und mehr“ erhalten. Das Ziel ist es, das Stadtbild aufzuwerten und zu verschönern und private Investitionen der Eigentümer in den Stadtteil zu unterstützen. Das Programm ist ein Projekt aus dem Integrierten Handlungskonzept, das vom Rat der Stadt Ahlen beschlossen wurde und aus dem Bund-Länderprogramm Soziale Stadt und von der Stadt Ahlen gefördert wird.

Das Programm startet ab sofort und kann in Anspruch genommen werden.

Hermann Huerkamp

Die Antragstellung läuft über die Koordinationsstelle Stadtteilbüro am Glückaufplatz. „Das Programm startet ab sofort und kann in Anspruch genommen werden“, so Hermann Huerkamp , der Leiter des Stadtteilbüros Süd/Ost, und die Quartiersmanagerin Karina Krzewina, die in erster Linie als Ansprechpartnerin fungieren wird. „Benötigt werden im Wesentlichen der ausgefüllte Antrag und drei vergleichbare Angebote über die Kosten in Form von Kostenvoranschlägen“, erläutert Krzewina. Das Stadtteilbüro unternimmt dann eine Vorprüfung und reicht dann die Unterlagen zur Stadt Ahlen als Bewilligungsbehörde weiter.

Die Unterlagen findet man online unterwww.stadtteilforum.de, aber natürlich ist eine telefonische Beratung unter der Nummer 702149 im Stadtteilbüro möglich. Die Unterlagen wie Flyer, Richtlinien und Programm werden dann umgehend zugeschickt.

Die finanzielle Unterstützung von Maßnahmen sieht einen maximalen Zuschuss von 50 Prozent der förderfähig anerkannten Kosten zu, wobei diese Kosten pro Quadratmeter maximal bei 48 Euro liegen. „Das ist eine gute Förderung und sorgt sicherlich dafür, dass in den nächsten Jahren das Straßenbild aufgewertet wird“, betont Huerkamp. Dadurch solle die Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil deutlich verbessert und die Identifikation mit dem Quartier gestärkt werden, ähnlich wie im Ahlener Süden. In diesem Stadtteil läuft das Programm noch bis Ende 2020.

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