St. Pankratius verschiebt Erstkommunion
Sonnenblumenkerne verkürzen Wartezeit

Vorhelm -

Die Kommunionkinder in Vorhelm müssen ein Jahr warten bis zu ihrem großen Tag. Aber es gibt ein kleines Trostpflaster.

Donnerstag, 30.04.2020, 16:10 Uhr aktualisiert: 30.04.2020, 16:18 Uhr
Die Spuren der Erstkommunionvorbereitung sind auch in der St.-Pankratius-Kirche deutlich sichtbar. Doch die gemeinsame Feier wird trotz erster Lockerungen bewusst erst 2021 stattfinden.
Die Spuren der Erstkommunionvorbereitung sind auch in der St.-Pankratius-Kirche deutlich sichtbar. Doch die gemeinsame Feier wird trotz erster Lockerungen bewusst erst 2021 stattfinden. Foto: Kirchengemeinde

In den nächsten Tagen bekommen die Vorhelmer Kommunionkinder Post. Dass sie in diesem Jahr auf die Feier ihrer Erstkommunion verzichten müssen, hat sich bereits herumgesprochen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Mit dem 2. Mai 2021 steht der neue Termin inzwischen fest.

Die Pfarrgemeinde St. Pankratius möchte den jungen Gläubigen die Wartezeit gerne verkürzen. Und so versenden Pastor Michael Kroes und das Kommunionteam mit Gitte Lüring, Jutta Papenfort, Johanna Rieping, Tina Stapel, Judith Averberg und Verena Stapel einen Sonnenblumenkern zum Aussäen.

„Wenn die Sonnenblume dann in voller Größe und Pracht im Garten der Kinder steht, kann sie ihnen ein Lächeln schenken und aufgrund ihrer Form an ihr Kommunionsthema ,Geborgen unter Gottes Schirm‘ erinnern“, formulieren es die Absender. Nicht zuletzt sei die Sonnenblume ein greifbarer Lichtblick in dunklen Zeiten, der die Schönheiten der Natur sinnbildlich darstelle. Soll heißen: „Das Kommunionteam ist auch bei der Begleitung bis zum neuen Termin für die Kinder da.“

Pastor Michael Kroes betont zugleich: „Solange kein Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden ist, wird es für das gesamte öffentliche und gesellschaftliche Leben dabei bleiben, dass Sicherheitsabstände und Hygienevorschriften beachtet werden müssen.“ Um den Kommunionkindern dennoch die Aussicht auf ein echtes Gemeinschaftserlebnis zu bieten, das es unter den aktuellen Umständen kaum oder nur ganz eingeschränkt geben könnte, seien die Veranstalter zu dem Entschluss gekommen, die Kommunionsarbeit bewusst nicht in ganz kleine Teile zu splitten oder in diesen Herbst, sondern gänzlich ins kommende Jahr zu verlegen.

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