Im Hövenerort: Bauarbeiten unter Vollsperrung
Einige Tonnen sind in Bewegung

Ahlen -

Mit gut einem Jahr Verspätung sind zum Wochenbeginn die Sanierungsarbeiten Im Hövenerort angelaufen.

Donnerstag, 30.04.2020, 18:30 Uhr aktualisiert: 01.05.2020, 17:14 Uhr
Aktuell konzentriert sich der Schwerpunkt der Hövenerort-Baustelle auf den Bereich zwischen Kastanienweg und Kreuzung Hammer Straße / Im Kleiwellenfeld. Die 1,2 Kilometer lange Trasse wird in den kommenden sechs Monaten rundum saniert.
Aktuell konzentriert sich der Schwerpunkt der Hövenerort-Baustelle auf den Bereich zwischen Kastanienweg und Kreuzung Hammer Straße / Im Kleiwellenfeld. Die 1,2 Kilometer lange Trasse wird in den kommenden sechs Monaten rundum saniert. Foto: Christian Wolff

Im Hövenerort – für die nächsten sechs Monate eine einzige schnurgerade Baustelle. Innerhalb von weniger als einer Woche sind zwischen Dolberger und Hammer Straße bereits einige Tonnen bewegt worden.

Nicht nur der alte Fahrbahnbelag, auch Randeinfassungen, Geh- und Radwegsteine sowie unzählige Wurzeln, die sich unterhalb dessen über Jahrzehnte ausgebreitet haben, werden derzeit mit schwerem Gerät entfernt. Schwerpunkt ist aktuell der Bereich unmittelbar vor der Kreuzung am Kleiwellenfeld. Die alte Asphaltschicht ist bis zur Ecke Kastanienweg aufgenommen worden.

Bauarbeiten Im Hövenerort 2020

Bauarbeiten Im Hövenerort 2020 Foto: Christian Wolff

Mehrere Hundert Meter entfernt weisen Warnbaken und Schilder an den umliegenden Abzweigen auf die Vollsperrung der Kreisstraße hin. Offenbar mit Erfolg: Nur wenige Fahrzeuge, die offenbar nicht zu den Anliegern gehören, sind am Donnerstagvormittag beim unverhofften Wenden zu beobachten.

Zwar sollte die Maßnahme, deren Kosten sich auf rund 1,6 Millionen Euro belaufen, wovon 60 Prozent durch die Bezirksregierung Münster gefördert werden, schon im Vorjahr umgesetzt werden, doch jetzt sind die nötigen Umleitungen angesichts weniger Verkehrsströme durch die Corona-Beschränkungen deutlich entspannter umsetzbar. Der verspätete Baustart lag unter anderem daran, dass die Planungsgrundlagen komplett überarbeitet werden mussten, als es die bautechnische Umsetzung mit dem Planungsbüro abzuschließen galt, wie Kreissprecher Thomas Fromme im Vorfeld auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt hat.

Beschilderungen weisen rund um die Baustelle auf die Vollsperrung hin.

Beschilderungen weisen rund um die Baustelle auf die Vollsperrung hin. Foto: Christian Wolff

Wie berichtet, sollen sich die Arbeiten auf dem 1,2 Kilometer langen Abschnitt noch bis ins vierte Quartal hinziehen – je nach wetterbedingten Fortschritten. Zusätzlich zur neuen Fahrbahn erhält die südliche Seite einen Radweg, der über 800 Meter von der Hammer Straße bis zum Richterbach am Pappelweg führt. Der bereits bestehende Geh- und Radweg werde zugleich breiter und sicherer, heißt es in einer Mitteilung der Stadt, die sich mit zwei Querungshilfen im Bereich Gemmericher Straße und Richterbach an der Kreis-Baustelle beteiligt.

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