SPD-Ortsverein Süd-Ost-Dolberg
Werning räumt am Jugendzentrum Ost auf

Ahlen -

Der Müll rund ums Jugendzentrum Ost ist dem SPD-Ortsverein Süd-Ost-Dolberg ein Dorn im Auge.

Montag, 18.05.2020, 13:48 Uhr aktualisiert: 19.05.2020, 09:11 Uhr
Der Ortsvereinsvorsitzende Frederik Werning sammelte rund ums Jugendzentrum Ost Müll ein. Und fand dabei auch „verdächtige Tütchen“.
Der Ortsvereinsvorsitzende Frederik Werning sammelte rund ums Jugendzentrum Ost Müll ein. Und fand dabei auch „verdächtige Tütchen“. Foto: SPD Süd-Ost-Dolberg

Bei einer Radtour durch Ahlen schon am Samstag vor einer Woche ist dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Süd-Ost-Dolberg, Frederik Werning , der Zustand rund um das Jugendzentrum Ost aufgefallen. „Leider kommt es immer häufiger und nicht erst seit gestern zu einer vermehrten Verschmutzung durch Müll in unserer Stadt“, stellte Frederik Werning fest und ergänzte: „Das ist auch schon häufig im dafür zuständigen Ausschuss des Stadtrats angesprochen worden – nicht nur durch uns, auch Vertreter anderer Fraktionen haben diesen Zustand immer wieder bemängelt.“ Dabei wirke die Corona bedingte Schließung des Jugendzentrums Ost noch mal zusätzlich auf den derzeitigen Zustand ein.

Bei einer jetzt kurzfristig durchgeführten Aufräumaktion stieß der Ortsvereinsvorsitzende auch auf verdächtige Tütchen. „Es ist bekannt, dass das Areal rund um das Jugendzentrum Ost immer wieder zweckentfremdet für kriminelle Geschäfte genutzt wird. Die baulichen Zustände laden leider noch immer geradezu dazu ein. Die gute Arbeit, die im Jugendzentrum Ost geleistet wird, wird dadurch leider immer wieder konterkariert“, berichtete Frederik Werning weiter.

Die gute Arbeit, die im Jugendzentrum Ost geleistet wird, wird dadurch leider immer wieder konterkariert.

Frederik Werning

Dabei war er sich sicher: „Die Beschäftigten der Stadt tun hier ihre beste Arbeit. Das kann man – auch im Sinne der Jugendlichen – nicht hoch genug wertschätzen. Vielmehr muss darüber nachgedacht werden, wie man dem derzeitigen Zustand entgegenwirken kann“, so Werning – der auch vermutete, dass eine baldige Öffnung dem gesamten Areal gut tun würde. „Die bereits durchgeführten Lockerungen sollten auch bedeuten, dass die Jugendzentren unserer Stadt wieder geöffnet werden können und Leben in diese Bereiche kommt, unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen natürlich.“

Jedoch, so der Vorsitzende weiter, müssten auch langfristige Lösungen gefunden werden: „Die kürzlich durchgeführte Sozialraumanalyse der Stadt hat gezeigt, dass es großen Handlungsbedarf beim Jugendzentrum gibt – baulich, wie auch inhaltlich.“

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