„Pfingstival“ am Wersestadion am 1. Juni um 11 Uhr
Beten und singen im Auto

Ahlen -

Statt Autokino gibt es an Pfingstmontag Autogottesdienst. Für das Pfingstival haben sich die christlichen Gemeinden das Gelände am Wersestadion „ausgeliehen“.

Donnerstag, 21.05.2020, 18:33 Uhr aktualisiert: 22.05.2020, 06:00 Uhr
Das „Pfingstival“ findet in diesem Jahr im Autokino am Wersestadion statt.
Das „Pfingstival“ findet in diesem Jahr im Autokino am Wersestadion statt. Foto: UK

Die Örtlichkeit ist ungewöhnlich genug. Das Ahlener Autokino am Werse-stadion für einen Gottesdienst. „Für unser ,Pfingstival‘ sind wir ja immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Orten“, erklärte am Dienstag ein gut gelaunter Pfarrer Willi Stroband. Seine evangelische Kollegin Dorothea Helling freut sich ebenfalls auf diesen besonderen Gottesdienst, an dem sich wieder alle christlichen Gemeinden Ahlens beteiligen wie die Evangelische Freikirche, die beiden aramäischen Gemeinde Sankt Georg und Sankt Johannes sowie die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde.

100 Plätze

Wie beim Autokino und zum Gottesdienst müssen sich die Besucher allerdings vorher anmelden und zwar im Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde unter der Telefonnummer 8 13 50. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Parkplätze ist begrenzt: bei 100 ist Schluss. Den anderen bleibt nur der Livestream, für den ein eingespieltes Trio aus Stefan Braunsmann, Stephan Baukmann und Michael Oertel zuständig ist. Er ist über den Link auf der Homepage der katholischen Kirchengemeinde abrufbar.

Mitsingen ist eine Option

Für den Gottesdienst wird vor dem Truck eine Bühne aufgebaut, auf der die beteiligten Theologen einen provisorischen Altar einrichten. Die Übertragung erfolgt wie beim Autokino über die zur Verfügung stehende UKW-Frequenz. Für den musikalischen Teil sind Kantor Andreas Blechmann und seine Kollegin Larissa Neufeld zuständig, wobei noch nicht feststeht, ob auch gesungen wird. Inzwischen dürfen die Autofenster geöffnet werden, so dass Mitsingen eine Option ist. Dazu müssten die Liedtexte allerdings vorher an die Besucher verteilt werden – möglichst kontaktlos.

Aus gegebenen Anlass wird Pfarrer Josef Harmann von der St.-Georg-Gemeinde seinen Nachfolger, Diplom-Theologe Sabo Hanna, vorstellen, der die Gemeinde ab jetzt betreut.

Zum Abschluss des Gottesdienstes ist noch einmal die Mitwirkung aller Besucher gefragt, aber Näheres wollen die Pfarrer noch nicht verraten.

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