Avantgarde Dolberg
Einstieg ins Hotelgewerbe

Dolberg -

Ins Hotelgewerbe ist die Dolberger Avantgarde eingestiegen. Die Unterkünfte sind allerdings für sehr kleine Gäste gedacht.

Sonntag, 24.05.2020, 20:10 Uhr aktualisiert: 25.05.2020, 10:36 Uhr
Die Avantgarde „betreibt“ jetzt gleich drei Insektenhotels. Dafür ins Zeug gelegt haben sich (v.l.): Marvin Senf, Kommandeur Malte Brehe, Michael Klockenbusch und Christian Droste
Die Avantgarde „betreibt“ jetzt gleich drei Insektenhotels. Dafür ins Zeug gelegt haben sich (v.l.): Marvin Senf, Kommandeur Malte Brehe, Michael Klockenbusch und Christian Droste Foto: Avantgarde Dolberg

Viele kennen den Begriff Insektenhotel. Aber wozu sollte das gut sein? Ist es nicht so, dass Insekten schon aufgrund ihrer Größe überall unterkommen und deshalb weder eine komfortable Unterkunft noch einen Urlaub benötigen?

Mitnichten, weiß die Avantgarde Dolberg und weist darauf hin, dass sich die Natur mittlerweile durch den intensiven menschlichen Eingriff so stark gewandelt hat, dass nur noch wenige natürliche Lebensräume für Insekten vorhanden sind.

Abhilfe kann hier ein Insektenhotel schaffen, das den kleinen Krabblern und Fliegern beim Nisten und Überwintern hilft. Die Avantgarde Dolberg wollte ihrerseits einen Beitrag leisten und die notwendige Abhilfe schaffen.

Die nächsten 325 Jahre Menschheit sind gesichert.

Malte Brehe

Im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements errichteten einige Mitglieder jetzt am alten Friedhof an der Lambertistraße, am Bolzplatz Markenweg und an der alten Vogelstange am Dillweg gleich drei Hotels für die Kerbtiere.

Diverse Spender hatten das passende Material zur Verfügung gestellt und Michael Klockenbusch sowie Marvin Senf zimmerten in der Werkstatt der Firma Schlotböller die schönen Unterkünfte.

„Die nächsten 325 Jahre Menschheit sind gesichert“, schmunzelte der Dolberger Avantgarden-Kommandeur Malte Brehe mit einem Augenzwinkern in Anspielung auf das 325-jährige Jubiläum des Vereins.

Die Insektenhotels sollten aber nicht nur ein Geburtstagsgeschenk der Garde sein, sondern natürlich auch ein Beitrag zum Umweltschutz.

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