Ahlen
Vandalen wüten am Strontianitstollen

Vorhelm -

Schon wieder: Der rekonstruierte Strontianitstollen, der an den alten Schacht „Alwine“ erinnert, wurde von Unbekannten beschädigt.

Dienstag, 26.05.2020, 12:09 Uhr
In aufwendiger Eigenarbeit hat Heimatfreund Ludger Bach die von Unbekannten zerstörte Mauer am nachgebauten Vorhelmer Strontianitstollen wieder aufgebaut. Der Ammonit blieb verschollen.
In aufwendiger Eigenarbeit hat Heimatfreund Ludger Bach die von Unbekannten zerstörte Mauer am nachgebauten Vorhelmer Strontianitstollen wieder aufgebaut. Der Ammonit blieb verschollen. Foto: Privat

Über wiederholten Vandalismus ärgern sich die Vorhelmer Heimatfreunde. Der rekonstruierte Strontianitstollen, der seit einigen Jahren an den alten Schacht „Alwine“ erinnert, wurde von Unbekannten beschädigt. Dabei ließen sie auch ein besonders auffälliges Objekt mitgehen, wie Ludger Bach meldet: „Nachdem der große Ammonit aus der Trockenmauer herausgenommen und entwendet wurde, habe ich zumindest die seitliche Wand mit Material aus Beckumer Steinbrüchen wieder aufgebaut.“

Der beschädigte Strontianitstollen.

Der beschädigte Strontianitstollen. Foto: privat

Doch nicht nur auf die Mauerungen hatten es die Zerstörungswütigen abgesehen. Ein Kasten, in dem der Heimatverein regelmäßig informative Faltblätter für interessierte Passanten vorhält, war ebenso verschwunden. Daraufhin habe Bach einen hölzernen Behälter mit Folie zusammengebastelt und angeschraubt. Doch inzwischen seien von diesem ebenfalls nur noch Splitter zu finden. Die Vorhelmer überlegen nun, ob sich der permanente Wiederaufbau-Aufwand noch lohnt.

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