Umzug zum neuen Baubetriebs- und Wertstoffhof
Die Kisten sind alle angekommen

Ahlen -

Es ist kein leichtes Unterfangen. Aber bislang hat der Umzug zum neuen Baubetriebs- und Wertstoffhof reibungslos funktioniert.

Dienstag, 02.06.2020, 11:14 Uhr aktualisiert: 02.06.2020, 16:20 Uhr
Kisten tragen, auspacken, putzen: Für Dominik Schramm, Iris Rademacher und Bernd Döding (v.l.) die Arbeit dieser Tage.
Kisten tragen, auspacken, putzen: Für Dominik Schramm, Iris Rademacher und Bernd Döding (v.l.) die Arbeit dieser Tage. Foto: Stadt Ahlen

Gezählt hat Bernd Döding nicht die Kisten, die seine Beschäftigten und er mit tatkräftiger Unterstützung eines Umzugsunternehmens in den vergangenen Tagen in das Verwaltungsgebäude des neuen Baubetriebs- und Wertstoffhofes geschleppt haben. „Etliche, Dutzende, Hunderte, eine ordentliche Plackerei“, so der geschlauchte Umweltbetriebsleiter. An nur zwei Tagen eine komplette Dienststelle mit rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verlagern und sofort wieder arbeitsfähig zu sein, sei eine ordentliche Herausforderung gewesen. „Generalstabsmäßig vorbereitet“, so Bernd Döding, habe alles wie am Schnürchen geklappt und sämtliche Kisten gelangten in die Büros, in denen die Kolleginnen und Kollegen sie sehnlichst erwartet haben. Das Team ist jetzt dabei, letzte Sachen in die Schränke zu räumen und den Staub wegzuwischen, den ein Umzug macht.

Toi, toi, toi, dass die erste große Umzugswelle gut geklappt hat.

Bernd Döding

Zwar sind die Gruppenräume, die Kaffeeküche und auch der Aufzug noch nicht fertig eingerichtet und in Betrieb genommen. Dafür, und das ist Bernd Döding viel wichtiger, funktioniere die Kommunikation wieder, wie das Klingeln der Telefone verrät. Einen großen Dank richtet der Umweltbetriebsleiter an die städtische IT-Abteilung, die „einen tollen Job“ gemacht habe. Unter den Beschäftigten der Umweltbetriebe herrscht Zufriedenheit über die neuen Arbeitsbedingungen. Die Büros: geräumig,luftig und auf der Südseite mit Sonnenschutz versehen, der sich dem Stand der Sonne anpasst. Mitdenkend auch die Beleuchtung. Sie passt automatisch die Helligkeit den Lichtverhältnissen an und erlischt, sobald jemand das Büro verlässt. Zudem sind die Büros schalldicht, so dass bei geschlossenem Fenster die Intercitys geräuschlos am Verwaltungsgebäude vorbeigleiten.

In ihrem Einzelbüro hat sich Andrea Teresiak eingerichtet.

In ihrem Einzelbüro hat sich Andrea Teresiak eingerichtet. Foto: Stadt Ahlen

„Toi, toi, toi, dass die erste große Umzugswelle gut geklappt hat“, ist Bernd Döding guter Dinge, dass auch die folgenden Etappen pannenfrei verlaufen. So folgen Mitte Juni die Kolleginnen und Kollegen vom Zentralen Gebäudemanagement, die das oberste Geschoss beziehen werden. Zug um Zug rücken auch die Handwerker der Umweltbetriebe ein, ebenso die Müllabfuhr und der gesamte Maschinen- und Fuhrpark. Läuft alles glatt, soll der Regelbetrieb Anfang Juli aufgenommen werden. Etwa 190 Beschäftigte der Stadt werden einen modernen Arbeitsplatz dort haben, wo früher die Brache des Güterbahnhofs lag.

Einen positiven Effekt der coronabedingten Einschränkungen kann der Betriebsleiter auch für die Abläufe erkennen. Hilfreich sei es gewesen, dass der Wertstoffhof zwischendurch in Teilen an den neuen Standort ausgelagert worden sei. „Dadurch haben wir wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sofort in das Konzept eingeflossen sind.“ Eines will Döding, der sich jetzt seit sechs Jahren jeden Tag mit dem Neubauprojekt befasst, zugeben: „So intensiv man sich damit beschäftigt hat, und schön es hier auch geworden ist, man muss sich doch erst noch ein paar Tage eingewöhnen.“

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