Vor dem ehemaligen „Comforto“-Komplex wird bald aufgetischt
Zum Zwischenstopp ins „Grillwerk“

Ahlen -

Noch einiges an Arbeit liegt vor Marco Lohrsträter und seinen Helfern. Doch spätestens am 1. Juli soll sein „Grillwerk“ in einer rustikalen Hütte vor dem ehemaligen „Comforto“-Werk eröffnen.

Freitag, 05.06.2020, 04:40 Uhr aktualisiert: 05.06.2020, 10:34 Uhr
Reizvoller Kontrast im Gewerbegebiet: Vor der ehemaligen „Comforto“-Verwaltung entsteht eine kulinarische Versorgungsstation: Marco Lohrsträter (l.) eröffnet zum 1. Juli das „Grillwerk“ und wird dabei von Michael Aßmann und Veit Scholdra (SKS Verwaltungs- und Grundstücks-GbR) tatkräftig unterstützt.
Reizvoller Kontrast im Gewerbegebiet: Vor der ehemaligen „Comforto“-Verwaltung entsteht eine kulinarische Versorgungsstation: Marco Lohrsträter (l.) eröffnet zum 1. Juli das „Grillwerk“ und wird dabei von Michael Aßmann und Veit Scholdra (SKS Verwaltungs- und Grundstücks-GbR) tatkräftig unterstützt. Foto: Christian Wolff

Liefer- und Lastwagen kreuzen sich, Baustoffe werden auf- und abgeladen, hinter lange dunklen Fenstern brennt Licht: Es tut sich wieder einiges auf dem einstigen „Comforto“-Gelände. Und das nicht nur in den Bestandsgebäuden. Mit dem „Grillwerk“ kommt jetzt ein kulinarischer Betrieb hinzu, von dem auch die umliegenden Firmen und Anwohner profitieren.

Auf der Ecke Lindweg / Von-Achenbach-Straße versprüht eine rustikale Hütte das Flair einer Alpenbar. Doch hier sollen keine Weißwürste oder Brezen serviert, sondern deftige Speisen ganz im Stil eines amerikanischen Barbecue-Grills aufgetischt werden.

Idee 20 Jahre mit sich herumgetragen

Der Mann, der hinter der Idee steht: Marco Lohrsträter. Der gelernte Groß- und Einzelhandelskaufmann kam zum ersten Mal als kleiner Junge mit der Gastronomie in Kontakt, als sein Vater vor gut 40 Jahren Wirt der „Alten Schänke Samson“ in Tönnishäuschen war. Inzwischen hat er sich schon seit vielen Jahren mit den Finessen von Pulled Pork, Rippchen oder Frikadellen beschäftigt, bekochte Freunde und Bekannte mit Erfolg. „Ich habe die Idee seit gut 20 Jahren mit mir herumgetragen. Jetzt mache ich mein Hobby zum Beruf – als Quereinsteiger“, sagt der 45-Jährige im Redaktionsgespräch.

Marco Lohrsträter hat noch einige Arbeiten vor sich.

Marco Lohrsträter hat noch einige Arbeiten vor sich. Foto: Christian Wolff

Eingefädelt hat das Projekt „Grillwerk“ die SKS Verwaltungs- und Grundstücks-GbR, die seit gut zwei Jahren Eigentümer des früheren Büromöbelherstellers ist. „Marco Lohrsträter kennt die Anlage, weil er hier lange Zeit auch Hausmeistertätigkeiten ausgeführt hat“, sagt SKS-Vertreter Veit Scholdra. Die starke Frequenz im Gewerbegebiet, die trotzdem Nähe zur Wohnbebauung rund um die Beckumer Straße bietet, sieht auch er als großes Plus zur Aufwertung einer lange Zeit eher trist anmutenden Ecke.

Eröffnungstermin: 1. Juli

Hinter der Hütte, ausgekleidet mit sibirischem Lerchenholz, verbergen sich robuste Seecontainer, in denen Marco Lohrsträter neben Vorbereitungs-, Verkaufs- und Grillbereich auch moderne, barrierefreie Sanitäranlagen unterbringen konnte. In den kommenden dreieinhalb Wochen wird sich darin noch viel verändern.

Hinten das ehemalige „Comforto“-Werk, vorne der Grill-Neubau.

Hinten das ehemalige „Comforto“-Werk, vorne der Grill-Neubau. Foto: Christian Wolff

Am Mittwoch, 1. Juli, ist Eröffnungstermin. Dann steht der „Grillwerker“ gemeinsam mit einem Mitarbeiter von Montag bis Samstag zwischen 11 und 20 Uhr hinterm Verkaufstresen. Wenn der Zuspruch gut ist, könnte er sich auch eine Ausweitung der Öffnungszeiten vorstellen. 20 Sitzplätze und zwei Stehtische sollen den Außenbereich bilden.

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