Corona-Abstrichstelle beim DRK zieht Bilanz
Rund 4000 Tests bearbeitet

Ahlen -

Die Corona-Abstrichstelle im Ahlener DRK-Heim schließt an diesem Freitag nach gut zwei Wochen ihre Pforten. Rund 4000 Tests wurden bis Mittwochabend bearbeitet. Besondere Vorkommnisse meldet das Kreisgesundheitsamt nicht, aber der Ansturm zu Beginn der Ferien hat nachgelassen.

Donnerstag, 09.07.2020, 22:04 Uhr aktualisiert: 10.07.2020, 10:37 Uhr
Im Dauereinsatz waren die Ehrenamtlichen an der Abstrichstelle im Ahlener DRK-Heim in den vergangenen Wochen. Inzwischen ist der Ansturm zurückgegangen und die Einrichtung schließt am heutigen Freitag wieder ihre Tore.
Im Dauereinsatz waren die Ehrenamtlichen an der Abstrichstelle im Ahlener DRK-Heim in den vergangenen Wochen. Inzwischen ist der Ansturm zurückgegangen und die Einrichtung schließt am heutigen Freitag wieder ihre Tore. Foto: Christian Wolff

Gut zwei Wochen lang war das DRK-Heim am Henry-Dunant-Weg als Corona-Abstrichstelle stark frequentiert. Bis Mittwochabend ließen sich hier gut 4000 Menschen auf das Virus testen. An diesem Freitag machen die Helfer dort ihre „letzte Schicht“.

„Alles sehr gut gelaufen“

Der erneute Lockdown für den Kreis Warendorf kam zur Unzeit: nur wenige Tage vor dem Start der Sommerferien. Viele Menschen stornierten ihre Urlaube, und diejenigen, die dennoch fahren wollten, stürmten die Hausarztpraxen oder umliegende Teststellen, um schnell noch zum Reisebeginn einen negativen Coronatest vorweisen zu können. Der wurde in den meisten Bundesländern verlangt – insbesondere dort, wo ein Beherbergungsverbot für Bewohner der Kreise Gütersloh und Warendorf ausgesprochen worden war.

Die Corona-Teststelle Ahlen.

Die Corona-Teststelle Ahlen. Foto: Christian Wolff

In Windeseile hatte der Kreis Warendorf zum letzten Juni-Wochenende gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) eine weitere Corona-Abstrichstelle in Ahlen aus dem Boden gestampft. Inzwischen hat der Ansturm der ersten Tage merklich nachgelassen, so dass die Einrichtung verzichtbar geworden ist.

Die Ehrenamtlichen, die sich im Schichtsystem um die Bürger kümmerten und die Labore belieferten, erhalten indes großes Lob von allen Beteiligten. „Es ist alles sehr gut gelaufen“, fasst Kreis-Sprecherin Kerstin Butz nach Rücksprache mit der Stabsstelle im Kreisgesundheitsamt zusammen. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse. Die Auswertung der letzten Abstriche steht allerdings noch aus. Stand Mittwochabend haben wir 3893 Getestete gezählt.“ Besonders froh ist die Kreisverwaltung, dass anhand der flächendeckenden Testungen untermauert werden konnte, dass das bei Tönnies aufgetretene Virus nicht auf die Bevölkerung übergesprungen ist.

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