Kita Jona
Als Spende getarnter Müll vor der Eingangstür

Ahlen -

Julia Raberg traute am Donnerstagmorgen ihren Augen nicht: „So war es noch nie“, stöhnte die Leiterin der Kita Jona an der Kurt-Schumacher-Straße angesichts eines veritablen Müllbergs vor dem Eingang.

Samstag, 11.07.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 10:36 Uhr
Müll als „Spende“? Das findet Julia Raberg, Leiterin der Kita Jona, gar nicht lustig.
Müll als „Spende“? Das findet Julia Raberg, Leiterin der Kita Jona, gar nicht lustig. Foto: Kita Jona

Es ist nicht das erste Mal, dass sich hier Leute ihres Mülls unter dem Spendenmäntelchen entledigen. „Ich weiß nicht, wie die darauf kommen“, wundert sich Julia Raberg. Zwar sei die Kita für Spenden offen, doch das solle vorher besser abgesprochen werden: „Wir bestimmen gern selbst, was wir gebrauchen können und was nicht.“

Es kommt leider immer wieder vor, dass auch Essensreste darin sind.

Julia Raberg, Leiterin der Kita Jona

Die „Spende“ von Donnerstag zählt eindeutig nicht zum Brauchbaren. Schon beim Öffnen der Tüten schlug ein wenig schmeichelhafter „Duft“ heraus. Die Masse dieser unerwünschten Aufmerksamkeit bestand aus Verpackungsmüll. „Es kommt leider immer wieder vor, dass auch Essensreste darin sind. Das zieht unweigerlich Ungeziefer an, und das ist ein echtes Gesundheitsrisiko für die Kinder“, so Julia Raberg. Sie bittet, von solch unerbetenen „Spenden“ Abstand zu nehmen. „Wer uns etwas Gutes tun möchte, ist natürlich herzlich eingeladen. Doch bitte vorher mit uns sprechen“, sagt Julia Raberg.

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