Zweites Kultursommer-Wochenende hinter der Schuhfabrik
Anders, aber genauso emotional

Ahlen -

Runde zwei beim Schuhfabrik-Kultursommer. Bühne frei für Rawsome Delights und Hänk & Tänk. Beide Bands sorgten auf ihre ganz eigene Weise dafür, dass das Publikum trotz herbstlicher Temperaturen warmen Beifall spendete.

Montag, 13.07.2020, 14:22 Uhr aktualisiert: 17.07.2020, 09:04 Uhr
Zweites Kultursommer-Wochenende hinter der Schuhfabrik: Anders, aber genauso emotional

Das zweite Schuhfabrik-Kultursommer-Wochenende präsentierte am Freitag Rawsome Delights aus Dortmund und am Samstag die Lokalhelden Hänk & Tänk. Obwohl sich die Witterung eher wie ein Kulturherbst anfühlte, fand sich an beiden Abenden eine beachtliche Zuschauerzahl auf dem Open-Air-Gelände hinter der Schuhfabrik ein.

Rawsome Delights verwöhnten die Gäste mit handverlesenen Vintage-Schätzen aus Folk, Rock’n’Roll, Jazz und Swing der letzten 100 Jahre Musikgeschichte. Akustisch und auf das Wesentliche reduziert, präsentierten Jennifer Weng (Gesang, Kazoo, Glockenspiel) und Eddie Arndt (Gesang, Gitarre) eine vielfältige musikalische Reise durch die Zeit. Musikalische Leckerbissen von Nancy Sinatra, Caro Emerald, Wilson Picket oder Woody Pines wurden von den beiden ausdrucksstarken Stimmen mit augenzwinkernder Leichtigkeit und sichtbarem Vergnügen dargeboten. Das sehr aufmerksame Publikum dankte ihnen mit langanhaltendem Applaus.

Für ausgiebigen Partyspaß sind Hänk & Tänk bekannt. In Zeiten von Corona wird etwas anders gefeiert, aber nicht weniger emotional. Froh endlich wieder vor einem echten Publikum aufzutreten, drehten Hänk & Tänk auch von Anfang an voll auf. Dennis Hadrika und Carsten „Castor“ Przyluczky sind nicht nur begnadete Musiker, sondern auch erstklassige Entertainer. Als Hänk & Tänk stampften sie deftige Rocksongs und tanzbare Pophits zu einem schnörkellosen Set zusammen. Coversongs im akustischen Gewand von White Stripes über Soundgarden bis hin zu Herbert Grönemeyer, Deichkind und Lady Gaga begeisterten das Publikum des Kultursommer-Abends. Der Mitgrölfaktor, eingefordert von den beiden, kam während des Konzerts auch nicht zu kurz, so dass sich die Gäste kaum noch auf ihren Stühlen halten konnten.

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