Thorben Welte geht
WFG sucht neuen Wirtschaftsförderer

Ahlen -

Sechs Jahre wirkte Thorben Welte in Ahlen als Wirtschaftsförderer. Jetzt wechselt er von der Werse an den Rhein. Und in Ahlen wird ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gesucht.

Dienstag, 14.07.2020, 19:18 Uhr aktualisiert: 19.07.2020, 09:32 Uhr
Sitz der WFG: das Gründer- und Dienstleistungszentrum an der Beckumer Straße.
Sitz der WFG: das Gründer- und Dienstleistungszentrum an der Beckumer Straße. Foto: Ulrich Gösmann

Die Stellenanzeige stand am vergangenen Samstag auch in dieser Zeitung: Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen (WFG) sucht einen neuen Mitarbeiter, der „erster Ansprechpartner für Unternehmen bei Ansiedlungsfragen, Bestandssicherung und Investitionen am Standort Ahlen“ sein soll. Das war seit 2014 Thorben Welte . Der 34-Jährige will sich beruflich verändern.

„Herr Welte wird uns Ende September verlassen“, bedauert WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch. Genau sechs Jahre war der gebürtige Leverkusener dann in Ahlen tätig. Am 1. Oktober 2014 hatte er die Nachfolge von Werner Iffert als Wirtschaftsförderer angetreten. Nun zieht es ihn zurück in seine Heimat, ins Rheinland. Bei der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH, einer Tochtergesellschaft der Stadt Köln, soll der Diplom-Geograf sich schwerpunktmäßig um den Unternehmensservice kümmern. Ein Feld, auf dem er in Ahlen viele Erfahrungen sammeln konnte, wie Jörg Hakenesch festhält. Welte sei hier „gut vernetzt“. Insofern gebe er nur „ungern einen guten Mitarbeiter an die Kollegen ab“.

Thorben Welte

Thorben Welte Foto: WFG

Das Anforderungsprofil an den Nachfolger – oder die Nachfolgerin – ist durchaus anspruchsvoll. Erwartet werden ein „abgeschlossenes Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsgeografie, Immobilienwirtschaft, Wirtschaftsförderung oder vergleichbarer Ausbildungsgänge“ sowie „Erfahrungen im Projektmanagement“. Wünschenswert, heißt es in der Ausschreibung weiter, wären „Kenntnisse in der Bauleitplanung und von kommunalen Verwaltungsstrukturen“. Aber die, so Jörg Hakenesch, könne man sich aneignen. Ihm seien auch Quereinsteiger willkommen. „Wichtig ist“, hebt der WFG-Chef hervor, „dass es ein offener, kommunikativer Typ ist.“ So einer wie Thorben Welte eben.

Hakenesch hofft, die Stelle „so schnell wie möglich“ neu besetzen zu können. Die ersten Bewerbungen – „um die zehn“ – seien schon eingegangen. Bis zum 10. August haben weitere Interessierte noch Zeit, ihre Unterlagen einzureichen.

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