Fußball: Wersestadion
Stadt investiert 300 000 Euro in Kunstrasenplatz

Ahlen -

300 000 Euro investiert die Stadt Ahlen in den Kunstrasenplatz im Wersestadion. Damit wird nicht nur der Belag erneuert, sondern auch die Flutlichtanlage modernisiert. Schon in ein paar Wochen soll alles fertig sein.

Mittwoch, 15.07.2020, 12:45 Uhr
Werden erneuert: Kunstrasen und Beleuchtung des Trainingsplatzes im Wersestadion.
Werden erneuert: Kunstrasen und Beleuchtung des Trainingsplatzes im Wersestadion. Foto: Stadt Ahlen

Auf frischem Kunstrasen und unter intelligentem Licht können in ein paar Wochen Vereins- und Schulsportler auf dem Trainingsplatz im Wersestadion dem Ball nachjagen. „Beides ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Spiel- und Übungsbetrieb“, sagt Christoph Wessels , zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Ahlen, über Belag und Flutlichter, die erneuert werden.

18 Jahre alter Belag muss erneuert werden

Schon 18 Jahre liegt der Kunstrasen, die Spuren seiner Abnutzung sind nicht mehr zu übersehen. „Der Belag wird über die Jahre stumpf. Verletzungen sind die Folge und auch der Ball läuft nicht mehr so schnell.“ 300 000 Euro nimmt die Stadt Ahlen in die Hand, um den Platz während der Sommermonate zu erneuern.

Wenn der Ball wieder rollt und die Tage kürzer werden, kommt die neue Beleuchtung zur Geltung.

Neue LED-Beleuchtung soll deutlich mehr Licht bringen

Acht herkömmliche Scheinwerfer werden ersetzt durch moderne LED-Strahler. Das setzt nicht nur das Spielfeld in besseres Licht, auch die Nachbarschaft hat etwas davon. Mehr Licht landet auf dem Platz, dafür weniger in den Wohnzimmern der Anwohner. „Jeder Strahler kann individuell und nach Bedarf gedimmt und ausgerichtet werden“, beschreibt der städtische Gruppenleiter für Sport, Dieter Austrup, was die künftige Beleuchtungsanlage kann.

Strom- und CO2-Einsparungen

Zudem sei sie wartungsfreundlicher und schneller betriebsbereit. Auf Knopfdruck ist die maximale Lichtausbeute verfügbar, während die alten Scheinwerfer erst allmählich auf Temperatur kamen. Die kalkulierte Lebensdauer von 75 000 Stunden werde auf Dauer einen sorgenfreien Betrieb gewährleisten, ist Austrup sicher.

Verbunden ist die LED-Technik mit erheblichen Strom- und CO-Ersparnissen. Über 20 Jahre gerechnet werden rund 100 Tonnen weniger CO produziert. Der Stromverbrauch sinkt um 73 Prozent. Die Anschaffungskosten in Höhe von 35 000 Euro fördert der Bund zu einem Viertel.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7494651?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Nachrichten-Ticker