Komparsen aus Ahlen bei „Faking Bullshit“-Premiere in München
612 Kilometer: „Dabei sein ist alles“

Ahlen / München -

Als die in Ahlen gedrehte Komödie „Faking Bullshit“ am Donnerstag in München ihre Uraufführung erlebt, sind auch einige lokale Komparsen dabei. Das Ahlener Rathaus ist ebenfalls vertreten – durch Ralf Grote.

Montag, 27.07.2020, 05:23 Uhr aktualisiert: 27.07.2020, 05:30 Uhr
Tragende Rolle im Film: Die „Bad Kings Choppers“ aus Ahlen und Hagen mimen in „Faking Bullshit“ eine Motorradgang, die im alten Ratskeller ihr Stammlokal hat. Onur, Harun, Ferad, Valera und Christian (oben v.l.) sowie Onur Canoglu und Alexander Schubert (vorne v.l.) bei der Premierenfeier. Clubchef Gökay Certmek konnte aus terminlichen Grünen nicht nach München kommen.
Tragende Rolle im Film: Die „Bad Kings Choppers“ aus Ahlen und Hagen mimen in „Faking Bullshit“ eine Motorradgang, die im alten Ratskeller ihr Stammlokal hat. Onur, Harun, Ferad, Valera und Christian (oben v.l.) sowie Onur Canoglu und Alexander Schubert (vorne v.l.) bei der Premierenfeier. Clubchef Gökay Certmek konnte aus terminlichen Grünen nicht nach München kommen. Foto: Christian Wolff

Die ersten Fahrzeuge rollen langsam auf das Zenith-Gelände, das in diesen Tagen zum „Pop-Up-Autokino“ umgerüstet wurde – speziell fürs Filmfest München. Onur Canoglu schaut kritisch auf die Uhr: „So langsam müssten sie eintreffen.“ Der Ahlener, bekanntes Gesicht aus dem „Stadtcafé“ am Marienplatz, spricht von den „Bad Kings Choppers“.

Der Motorradclub aus der Wersestadt hat eine tragende Rolle im Spielfilm „Faking Bullshit“ übernommen, der an diesem Donnerstagabend seine Uraufführung erlebt. Ein Ereignis, das zumindest einige der zahlreichen lokalen Komparsen in die Großstadt lockt.

Per Flugzeug oder mit dem Auto

Im Gegensatz zu Onur Canoglu, der gemeinsam mit seinem Kumpel Jens Fricke am frühen Morgen um 6 Uhr in Dortmund in den Flieger gestiegen ist und schon 50 Minuten später bayerischen Boden betrat, haben die übrigen Bad Kings eine lange Autofahrt auf sich genommen. Mit Pausen kamen da mehr als sieben Stunden zusammen. Onur, Harun, Ferad, Valera und Christian nehmen‘s gelassen. Sie richten erst einmal Grüße von Clubchef Gökay Certmek aus, der es beim besten Willen nicht nach München geschafft hat, auch wenn er sehr neugierig auf das Ergebnis der wochenlangen Dreharbeiten ist.

612 Kilometer Strecke für 100 Minuten Film und ein Rahmenprogramm mit Aftershowparty – klingt verrückt. „Ist es auch“, sagt Ferad, der wenig später gemeinsam mit seinen vier Begleitern aus dem Auto steigt und erst einmal durchatmet. „Aber dabei sein ist alles!“

Adrian Topol freut sich über Ahlener Gäste

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt erst mal nicht, denn schon hat Schauspieler Adrian Topol die „Bad Kings“ entdeckt. „Geil, dass ihr da seid“, ruft er. Zwischen Fotografen, Schauspielern, Produzenten und Festival-Machern entwickeln sich noch kurze Gespräche, bevor es ernst wird. Die Gäste werden per Durchsage auf ihre Plätze gebeten.

Weltpremiere von „Faking Bullshit“ in München

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  • Premiere Faking Bullshit in München 2020

    Foto: Christian Wolff
  • Premiere Faking Bullshit am 23. Juli 2020 in München

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    Foto: Christian Wolff

Auch ein paar Fahrzeuge mit bekannten „BE“- und „WAF“-Kennzeichen finden sich mittlerweile im Autokino. Darunter der Wagen von Marc Lohrsträter. Der Ahlener hatte im Oktober und November selbst hinter den Kulissen tatkräftig mit angepackt. Ehrensache, an diesem besonderen Abend dabeizusein.

Ralf Grote, der während der Dreharbeiten als Bindeglied zwischen Stadtverwaltung und Filmcrew fungiert hatte, vertritt indes das Ahlener Rathaus, verteilt fleißig Ahlen-Fahnen im Publikum. Ein paar Schnappschüsse für die städtische Pressestelle dürfen natürlich nicht fehlen.

Cocktails und Gegrilltes nach der Show

Gut zweieinhalb Stunden später stehen die „Bad Kings“ erneut mit Adrian Topol beisammen. Diesmal ohne Zeitdruck mit Cocktail und Gegrilltem. Unter freiem Himmel, in einem Innenhof des „Crown Clubs“ wird die Premiere von „Faking Bullshit“ ausgiebig gefeiert. Wie war‘s? „Hammer“, sagt Onur Canoglu. Zum ersten Mal auf einer großen Leinwand. „Unbeschreibliches Gefühl.“ Den übrigen Rockern geht‘s genauso. Jens Fricke, der selbst nicht vor der Kamera stand, aber das Spektakel interessiert verfolgte, lobt den Film. „Das ist Ahlen von Anfang bis Ende.“

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