Erste Grüne Wanderung mit Hermann Huerkamp
Gibt‘s bald einen Zechensee?

Ahlen -

Die Wanderer, die mit SPD-Bürgermeisterkandidat Hermann Huerkamp das Zechengelände erkundeten, entwickelten kreative naturnahe Ideen.

Dienstag, 28.07.2020, 14:14 Uhr aktualisiert: 03.08.2020, 11:14 Uhr
Etwa 25 Erwachsene. ein paar Kinder und drei Hunde gingen zusammen mit Hermann Huerkamp auf eine Grüne Wanderung.
Etwa 25 Erwachsene. ein paar Kinder und drei Hunde gingen zusammen mit Hermann Huerkamp auf eine Grüne Wanderung. Foto: SPD Ahlen

Auf große Resonanz stieß die Einladung des SPD-Bürgermeisterkandidaten Hermann Huerkamp , am Samstagvormittag auf bisher unbekannten Wegen die Zeche Westfalen zu erwandern. Etwa 25 Erwachsene, einige Kinder und drei Hunde nahmen trotz regnerischem Wetter an der Grünen Wanderung teil und waren auf den großen Wiesen des ehemaligen Kokereigeländes und an den Teichen an der Peripherie der Altgebäude des Zechengeländes unterwegs. Unterstützt wurde Hermann Huerkamp durch Peter Przyluczky, der als Bergmann, direkter Anwohner am Gelände, heutiger Hausmeister der Projektgesellschaft Westfalen mbH und insbesondere aufgrund seiner jahrelangen ehrenamtlichen Arbeit im Naturschutz ein großes Fachwissen über das Areal angehäuft hat und hilfreiche sachkundige Erklärungen abgab.

Der eingebrachte Boden ist leicht lehmig und eher karg.

Peter Przyluczky

So wurde auf dem ehemaligen Kokereigelände die Arten- und Pflanzenvielfalt an den angelegten Wiesen bestaunt. „Der eingebrachte Boden ist leicht lehmig und eher karg“, erläuterte Przyluczky und zeigte den Teilnehmern einige Pflanzen, wie Blutweiderich, Hornklee und auch die Wilde Möhre.

Des Weiteren wurden die alten Klärteiche am Fuße der Westhalde aufgesucht und ein gewisser Fischbestand festgestellt. „Die Natur holt sich große Teile des ehemaligen Industriegeländes zurück und sorgt dafür, dass eine einzigartige Landschaft mit ganz besonderen Reizen entsteht“, stellte Huerkamp fest und die Teilnehmer zeigten sich begeistert über die Einblicke. Besonders die sogenannten „Holste-Zechenteiche“, die an der Werse liegen, bieten ein großes Potenzial. Schnell machte die Idee eines Zechensees die Runde, der neue Formen der Lebensqualität für Ahlen eröffnen könnte. Vom Angeln auf einem angelegten Holzsteg, über Camping am Rande und Boot fahren bis hin zur natürlichen Schwimmgelegenheit – die Bandbreite der Bilder, die die Fantasie der Teilnehmer anregte, war breit angelegt.

Am Anfang stehe immer die Idee, waren sich alle einig. Sicherlich seien vielfältigste Untersuchungen zu unternehmen, aber die heutige Entwicklung der Zeche Westfalen habe zwei Jahrzehnte gebraucht, wusste Huerkamp als Geschäftsführer der Projektgesellschaft Westfalen zu berichten.

Andrea Jaunich, Ratskandidatin der SPD , fasste ihre Eindrücke so zusammen: „Die Vision Naherholungsgebiet Zechenhalde mit attraktivem See ist visualisiert und nimmt bei mir mehr und mehr Gestalt an.“

Als künftige Ziele sind die Zechenhalde und die Langst im Rahmen weiterer Grüner Wanderungen geplant. Die Termine werden noch bekannt gegeben.

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