St. Bartholomäus: Dänemarklager zu Hause
Verkleidete Gestalten

Ahlen -

Die Leichtigkeit des Dänemarklagers zieht sich jetzt durch den Ahlener Norden. Da sind 31 Kinder und Jugendliche aktiv.

Mittwoch, 29.07.2020, 12:08 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 11:24 Uhr
31 Kinder und Jugendliche in drei Gruppen und elf Betreuer sind mit von der Partie
31 Kinder und Jugendliche in drei Gruppen und elf Betreuer sind mit von der Partie Foto: St. Bartholomäus

Das traditionelle Dänemarklager von St. Bartholomäus findet zwar statt, aber wegen der Coronakrise halt nicht in Dänemark. Dieses Jahr heißt es halt, in Ahlen zu bleiben und sich örtlich auf dem Gelände von St. Michael zu organisieren. Auch der Zeitraum ist verkürzt, anstatt zwei Wochen findet das Lager nur eine Woche statt, wie die Organisatoren mitteilen.

„Normalerweise wären wir am letzten Samstag nach Dänemark gestartet“, bedauert Lagerleiter Marcel Horst die Situation, gibt aber zu bedenken: „Wir sind dankbar, dass wir das Lager überhaupt durchführen können.“ Ursprünglich sollte es mit 45 Kindern im Alter von neun bis 14 Jahren und 15 Betreuern nach Lemvig gehen, das am Linfjord in der Region Midtjylland im mittleren Westen Dänemarks liegt. Viele der Teilnehmer sind erfahrene Dänemarkfahrer, aber auch einige Neulinge sind dabei.

Beim traditionellen Chaosspiel musste gewürfelt werden, um die nächste Runde fortsetzen zu können.

Beim traditionellen Chaosspiel musste gewürfelt werden, um die nächste Runde fortsetzen zu können. Foto: St. Bartholomäus

Zunächst war das Lager nach Ausbruch der Coronakrise im März abgesagt worden, doch das Betreuerteam ließ sich nicht vom Gedanken abbringen, doch noch ein Angebot machen zu können. Im Juni kam die Gewissheit, dass es unter Auflagen funktionieren kann. In abgespeckter Form mit 31 Kindern und elf Betreuern wurde neu organisiert, wöchentlich trafen sich die Betreuer, um ein Konzept zu entwickeln.

Seit Montagmorgen finden die Bewegungsspiele vorwiegend auf dem Gelände des St. Michael statt, zum Mittagessen und in den Pausen geht es rüber ins Pfarrheim. „Wir wollen das Dänemark-Programm mit Anpassungen eins zu eins umsetzen“, zeigt sich Marcel Horst beharrlich. Schließlich soll die Leichtigkeit aus Dänemark auch in den Ahlener Norden gebracht werden.

Viele der ursprünglich geplanten Aktivitäten finden sich auch jetzt wieder im Programm, vor allem, weil sie Tradition haben. Das geht schon morgens um 9 Uhr mit einem Warm up los, wenn sich alle am Pfarrheim treffen. Mit Bewegungs- und Aktivitätsspielen geht es dann weiter bis zum späten Nachmittag um 17 Uhr, wenn alle Kinder nach Hause gehen oder fahren.

Für zwei Spiele geht es auch mal runter vom Gelände. Für die Schnitzeljagd geht es in die Umgebung und das beliebte Betreuersuchspiel wird in die Stadt verlagert. Wer dort also verkleidete Menschen entdeckt, soll sich nicht wundern: Es sind Betreuer des Dänemarklagers. Spaß macht es auf jeden Fall, beteuert Marcel Horst: „Die Kinder haben alle Lust, am nächsten Tag wiederzukommen.“

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