Münsterland-Sternlauf
Ultraläufer freut sich über Begleitung

Ahlen -

Offiziell ist der Münsterland-Sternlauf ausgefallen. Doch auf der Strecke von Lippborg nach Münster, die auch über Ahlen führt, waren am Samstag trotzdem einige Aktive für den guten Zweck unterwegs.

Sonntag, 02.08.2020, 11:06 Uhr aktualisiert: 07.08.2020, 09:22 Uhr
Auch in diesem Jahr unterstützte die Stadt Ahlen den Sternlauf mit einer Spende. Die übergab die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss an Organisatorin Gesine Willer.
Auch in diesem Jahr unterstützte die Stadt Ahlen den Sternlauf mit einer Spende. Die übergab die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss an Organisatorin Gesine Willer. Foto: Läuferherz

Es sollte in diesem Jahr offiziell der 9. Münsterland-Sternlauf für den Verein „Läuferherz“ in Münster werden. Dieser unterstützt das Kinderkrebszentrum an der Uniklinik in Münster. Wegen der schwer umsetzbaren Umsetzung der Hygienevorschriften fiel der Sternlauf dann aber aus – allerdings nicht ganz. Die Läufer auf der Route von Lippborg nach Münster, die über Ahlen führt, zogen am Samstag ihr Ding im kleinen Rahmen durch.

Erst wollten wir einen virtuellen Lauf durchführen.

Gerd Willer

„Die Verpflegung dürfen wir nicht vornehmen, aber wir dürfen die Verpflegung der Teilnehmer bei mir im Auto transportieren“, verriet Begleiterin Tomke Willer Samstagmittag auf dem Marienplatz, wo traditionell einer der Zwischenstopps stattfand. Dort ließ es sich Rudolf Aperdannier von der Kolpingfamilie nicht nehmen, mit der Spendendose für den guten Zweck zu sammeln.

Organisiert hatten die Veranstaltung Gerd und Gesine Willer, die damit schon jahrelange Erfahrung haben. „Erst wollten wir einen virtuellen Lauf durchführen“, erklärte Gerd Willer. Doch dann kam Ultraläufer Christoph Meier , der die Strecke von Lippborg zum Zielort Leonardo-Campus in Münster unbedingt laufen wollte. „Da haben wir gesagt, wir begleiten dich“, sagte Gerd Willer. Für ihn war damit der Grundstein gelegt, die Originalstrecke auch in diesem Jahr in Angriff zu nehmen. Von Lippborg aus starteten am Samstagmorgen 30 Läufer und Radfahrer.

Wir wollen den Ultraläufer doch nicht alleine laufen lassen.

Marc Zaworski

In Beckum schlossen sich für die Etappe bis Ahlen zwei Mitglieder des Ahlener Delta-Lauftreffs an. „Die Sonne ist nicht so pralle, das Wetter sehr angenehm“, urteilte Klaus Starp. Drei Delta-Läufer stiegen dann am Marienplatz in den Sternlauf ein. Für Marc Zaworski war das Ehrensache: „Wir wollen den Ultraläufer doch nicht alleine laufen lassen.“ Immerhin beträgt die Gesamtstrecke 76,30 Kilometer. „Als Läufer hat man es einfacher, wenn ein Begleitfahrzeug mit dabei ist“, zeigte sich Ultraläufer Christoph Meier dann auch erleichtert.

Offiziell oder nicht, die Stadt Ahlen unterstützte den Lauf auch in diesem Jahr wieder mit einer Spende, die die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss übergab. Die Spenden werden am 22. August auf dem Leonardo-Campus in Münster an den Verein Läuferherz übergeben.

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