Ersatzabend für ausgefallenes Ferienlager
Ameland-Flair durch Lichterspiel

Tönnishäuschen -

Das Lichterspiel hat Tradition bei der Ferienfreizeit der Pfarrgemeinde St. Pankratius. Mit ihm holten sich Kinder und Betreuer ein Stück Ameland nach Tönnishäuschen.

Sonntag, 02.08.2020, 17:16 Uhr aktualisiert: 07.08.2020, 09:23 Uhr
Wonach riecht es hier? Peter Lüring versucht den Duft aus dem Becher zu erkennen. David Kühling, Lana Labus, Leonard Möllenhoff, Leo Rieping und Max Stapel (v. l.) drücken ihm die Daumen, dass er es schafft.
Wonach riecht es hier? Peter Lüring versucht den Duft aus dem Becher zu erkennen. David Kühling, Lana Labus, Leonard Möllenhoff, Leo Rieping und Max Stapel (v. l.) drücken ihm die Daumen, dass er es schafft. Foto: St. Pankratius

Zu der langen Reihe der wegen der Coronakrise ausgefallenen Ferienlager gehört auch die Ameland-Ferienfreizeit der Pfarrgemeinde St. Pankratius. Allerdings wollten die Betreuer nicht, dass der Ausfall sang- und klanglos untergeht und luden einen Teil der Teilnehmer am Samstag zu einem Spieleabend zur Alten Schule in Tönnishäuschen ein.

40 Kinder und 33 Betreuer

Normalerweise findet das Ameland-Lager in den ersten zwei Ferienwochen statt. Üblicherweise nehmen 90 Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis 14 Jahren sowie 23 Betreuer teil. Am Samstagabend war die Zahl dann stark auf 40 Kinder und 33 Betreuer reduziert, von denen 15 dazugestoßen waren, da sie die Ferienfreizeiten bis zum Jahr 2000 mitbetreut haben.

Das Ferienlager wurde Mitte Mai abgesagt, weil eine ordnungsgemäße Durchführung unter Hygieneschutzauflagen nicht absehbar war. „Wir haben dann aber überlegt, wir müssen etwas machen“, blickte Organisationsmitglied Leon Schwarte auf ein kleines Betreuertreffen Anfang Juni zurück. Eine Umfrage unter den Betreuern machte dann deutlich, dass sie nicht die einzigen mit dieser Meinung waren. Also wurde überlegt, wie eine Alternative aussehen könnte.

Schokoschaumküsse fangen

Um wenigstens etwas Ameland-Flair aufkommen zu lassen, entschieden sie sich dann dazu, das Lichterspiel durchzuführen. Das Stationsspiel, bei dem einige Stationen mit Licht geschmückt sind, hat in der Amelandfreizeit Tradition und geht über mehrere Stunden. Elf Stationen wurden eingerichtet, an denen die in 13 Gruppen aufgeteilten Kinder ihr Geschick und Wissen zeigen mussten. So mussten an einer Maschine Schokoschaumküsse gefangen, Nägel am Nagelbalken eingeschlagen, ein Quiz gelöst oder auch Düfte erkannt werden.

„Das ist eine schöne Runde“, zeigte sich Leon Schwarte zufrieden mit der Resonanz von Kindern und Betreuern. Viele von ihnen hatten es sich nicht nehmen lassen, ihre Shirts von der letzten Ferienfreizeit auf Ameland zu tragen.

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