Bereisung der Schulbaustellen
Digitalpakt ist der Schwerpunkt

Ahlen -

Gleich mehrere Förderpakete sorgen derzeit dafür, dass an den Ahlener Schulen Neues entsteht. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Digitalpakt, wie Bürgermeister Dr. Alexander Berger am Donnerstag bei der traditionellen Bereisung der Schulbaustellen ausführte.

Freitag, 07.08.2020, 09:21 Uhr
Der Digitalpakt wird umgesetzt: Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Brigga Kazmierczak zeigen die Schaltzentrale.
Der Digitalpakt wird umgesetzt: Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Brigga Kazmierczak zeigen die Schaltzentrale. Foto: Christian Wolff

Die alte Regel, dass die Sommerzeit auch die Zeit für Baumaßnahmen an den Schulgebäuden ist, stimmt nur noch zum Teil. „Wir sind froh, dass wir dank der guten Zusammenarbeit mit den Schulleitungen auch einige kleinere Maßnahmen außerhalb der Ferien vornehmen können“, sagt Florian Schmeing , Leiter des Zentralen Gebäudemanagements (ZGM).

Die traditionelle Baustellenbereisung der zuständigen Fachbereiche fällt trotz der Terminentzerrung natürlich nicht aus, denn auch weiterhin wird an den Schulen einiges bewegt. In den Bauprogrammen lassen sich außerdem erste Auswirkungen der neuen Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität erkennen. „Die Hochbaumaßnahmen liegen in der Abwicklung der gegenwärtigen Förderprogramme ,Gute Schule 2020‘ sowie des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes I und II“, so Schmeing. „Ein besonderer Schwerpunkt ist jedoch die Umsetzung des Digitalpakts.“ Der war zwar schon vor der Coronakrise beschlossene Sache, doch kommt dem Schulbetrieb jetzt umso mehr zugute. „Wir merken gerade, welche Vorteile wir dadurch haben, um trotz aller Einschränkungen weiterarbeiten zu können“, erklärt Meinolf Thiemann, Leiter des Städtischen Gymnasiums, beim Ortstermin.

Jens Kabacinsky verlegt fleißig Kabel.

Jens Kabacinsky verlegt fleißig Kabel. Foto: Christian Wolff

„Im Rahmen des Digitalpakts wird sehr viel Geld investiert“, sagt Bürgermeister Dr. Alexander Berger . Das habe sich bereits bei den ersten Maßnahmen im Vorjahr abgezeichnet. „In den vergangenen Wochen wurde noch mal richtig rangeklotzt.“ Im Laufe des nächsten Schulhalbjahres sollen gut 500 „iPads“ zur Verfügung stehen. Alle städtischen Schulen werden berücksichtigt. Denn auch an der bisherigen Sekundarschule, die seit dem 1. August offiziell als zweite Städtische Gesamtschule bezeichnet werden darf, tut sich in diesen Tagen einiges. Ebenso an der Fritz-Winter-Gesamtschule, wie unsere Zeitung bereits berichtet hat. Viertes Objekt im Kanon der Bauarbeiten ist die Martinschule. (Weiterer Bericht folgt.)

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7524884?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Nachrichten-Ticker