Rot-Weiß Ahlen
200 000 Euro stecken im Kunstrasen

Ahlen -

Freude herrscht bei RW Ahlen über den frisch sanierten Kunstrasen. Jetzt kann‘s losgehen. Das erste Pflichtspiel läuft am 26. August.

Freitag, 07.08.2020, 12:52 Uhr aktualisiert: 12.08.2020, 11:47 Uhr
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ting). Foto: Stadt Ahlen

Die Begehung des frisch sanierten Kunstrasenplatzes am Wersestadion nahm Bürgermeister Dr. Alexander Berger zum Anlass, sich wenige Wochen vor dem Saisonstart der Teams von Rot-Weiß Ahlen einen persönlichen Eindruck zu verschaffen: „Ich möchte schauen, was die Stadt eventuell noch für den baldigen Neustart der Mannschaften machen kann.“

Insgesamt sendeten die Verantwortlichen des Vereins allerdings viele positive Signale: „Wir stehen in gutem Austausch mit den jeweiligen Fachbereichen. Sowohl was die Platzanlage betrifft, als auch hinsichtlich des organisatorischen Ablaufs“, berichtete der Vorsitzende Dirk Neuhaus . Die Hygienekonzepte auf und außerhalb der Plätze stehen und sind durch den wieder angelaufenen Trainingsbetrieb schon seit einigen Wochen in der Praxis umgesetzt worden.

„Wir stehen in gutem Austausch mit den jeweiligen Fachbereichen.

Dirk Neuhaus

Mit Hochdruck laufen nun die Planungen für das erste Pflichtspiel : Am 26. August wird das Kreispokalfinale gegen die Beckumer Spielvereinigung, das im Frühjahrausfallen musste, nachgeholt. „Die Zuschauerzahl ist auf 300 Personen begrenzt“, erläuterte Geschäftsführer Gero Stroemer. Für die Meisterschaftsspiele ab September soll nach Möglichkeit die Zahl auf 600 Zuschauer angehoben werden: „Wir würden dann zwei voneinandergetrennte Bereiche haben: 300 Leute auf den Sitzplätzen der Südtribüne und 300 auf der Haupttribüne“, so Gero Stroemer.

Währenddessen ist der Kunstrasen neben dem Stadion nach der Erneuerung seit wenigen Tagen wieder für den Trainings- und Spielbetrieb freigegeben. Für rund 200 000 Euro wurde der Platz in den letzten beiden Juliwochen saniert. Die Verfüllung des Kunstrasens erfolgte mit Kork und Sand. Zeitnah soll der Platz noch eine neue LED-Fluchtlichtanlage erhalten. Neben kleineren Arbeiten im Eingangs- und Tribünenbereich sind zudem Modernisierungsmaßnahmen an den Jugendkabinen weiterhin ein Thema: „Hier muss noch etwas gemacht werden“, bekannte der Bürgermeister.

Derweil hat der Verein die Coronaphase insgesamt gut verkraftet. Die Mitgliederzahlen und Sponsorengelder seien durchaus konstant geblieben. Dennoch appellierte Dirk Neuhaus: „Wir brauchen weiterhin die Unterstützung der heimischen Wirtschaft.“

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