Neue Seniorenwohnanlage
„Ludgeri-Höfe“ sind bezugsfertig

Ahlen -

In diesen Tagen ziehen die ersten Mieter in ihre Wohnungen im neuen Seniorenzentrum „Ludgeri-Höfe“ an der St.-Ludgeri-Kirche ein. Ab dem 1. Oktober soll dann der Bezug der ersten von zwei Wohngemeinschaften mit jeweils zwölf Bewohnern folgen.

Sonntag, 09.08.2020, 18:00 Uhr
Neue Seniorenwohnanlage: „Ludgeri-Höfe“ sind bezugsfertig
Foto: Caritas

Der Caritasverband Ahlen, der das Haus betreibt, stellte nun einige Betreuer der Wohngemeinschaften vor. „Jetzt wird es konkret“, kann es Caritas-Geschäftsführer Heinrich Sinder kaum noch erwarten, dass die letzten Arbeiten in den „Ludgeri-Höfen“ abgeschlossen werden und Bewohner Leben in das Haus bringen. Damit auch der erste Wohngruppenbereich ab dem 1. Oktober an den Start gehen kann, wurden die personellen Weichen dafür gestellt.

Elke Müller-Doden wird die ambulant betreuten Wohngemeinschaften leiten. Die ausgebildete Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin war die letzten 17 Jahre in einer stationären Einrichtung in Hamm tätig und hat dort den sozialen Dienst geleitet. „Mein Herz schlägt für die Seniorenarbeit“, bekennt die 52-Jährige, die sich auf ihre neue Aufgabe freut: „Ich bin gespannt auf die Menschen, die dort einziehen.“ Besonders das kleingliedrige Aufgabengebiet mit der deutlich persönlicheren Betreuung hat die Hammerin gereizt, diese neue Herausforderung anzunehmen, auch wenn sie schon Erfahrung mit Wohnbereichen mit dementen Senioren hat.

Bis jetzt haben wir 15 bis 16 Interessenten für die Wohngruppen.

Sabine Holzkamp

Als Betreuerinnen werden sie unter anderem Gaby Bultmann, Mechthild Lenkewitz, Beatrice Schaub und Daniela Sopart unterstützen. Das Quartett wechselt innerhalb der Caritas von der Sozialstation in die „Ludgeri-Höfe“. Sind beide Wohngruppen in Betrieb, werden sich 15 Mitarbeiter um die insgesamt 24 Wohngruppenmitglieder kümmern. Denn rund um die Uhr wird eine Betreuungskraft greifbar sein.

„Bis jetzt haben wir 15 bis 16 Interessenten für die Wohngruppen“, zieht Quartiersmanagerin Sabine Holzkamp eine Zwischenbilanz, eine feste Zusage liegt in netter Konstellation vor. Denn während eine über 70-jährige Seniorin in eine der Wohnungen zieht, wird deren über 100 Jahre alte Mutter ein Apartment in der ersten Wohngemeinschaft belegen.

Zurzeit werden die Wohngruppen mit Möbeln ausgestattet, stolz ist Sabine Holzkamp besonders auf das Farbkonzept. Das hat eine Schweizer Architektin entwickelt, die sich auf die Farbbedürfnisse demenzkranker Menschen spezialisiert hat. „Das wird in den Gemeinschaftsräumen eine tolle Wohlfühlatmosphäre werden“, ist Elke Müller-Doden überzeugt. Aber nicht nur das wird geboten, auch ein Sinnesgarten wird entstehen. Andere Dinge sollen noch von den Bewohnern gestaltet werden. „Ich freue mich schon auf die Ideen“, kann es deshalb auch Sabine Holzkamp kaum erwarten, dass es endlich los geht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7527667?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Nachrichten-Ticker