„Barney“ Wewer lieferte kurzweilige Solo-Show
Für jeden Geschmack was dabei

Ahlen -

Seine große musikalische Bandbreite stellte einmal mehr Bernd „Barney“ Wewer beim Büz-Kultursommer unter Beweis. Auch das Publikum durfte mitsingen.

Montag, 10.08.2020, 14:30 Uhr aktualisiert: 14.08.2020, 11:16 Uhr
Auch die Konzertbesucher wurden von „Barney“ Wewer zum Mitmachen aufgefordert: Bei „Can’t Help Falling in Love“ von Elvis sangen sie den Refrain.
Auch die Konzertbesucher wurden von „Barney“ Wewer zum Mitmachen aufgefordert: Bei „Can’t Help Falling in Love“ von Elvis sangen sie den Refrain. Foto: Büz

Lieber einen „wundervollen, aber ziemlich schmut­zigen Bergarbeitersong“ von Merle Travis , eine der „größten Schnulzen aller Zeiten“ von Elvis oder doch modernere Songs von den „Ärzten“ oder „ Metallica “? Egal, denn beim Schuhfa­brik-Kultursommer hatte der gebürtige Vorhelmer Bernd „Barney“ Wewer am Freitagabend für jeden Musikgeschmack die passenden Lieder im Gepäck – natürlich garniert mit seinem ganz eigenen „Barney-Sound“.

„Barney“ sorgte bei tropischer Hitze mit einem bunten Cocktail verschiedener Lieder der Musikstile Rock, Country, Rock´n´Roll und Rockabilly zwar nicht für die dringend nötige Abkühlung, dafür aber für einen musikalischen Hochgenuss, der bei den circa 100 Gästen auf der Open-Air-Terrassenbühne, zusammen mit kühlen Getränken, prima ankam.

Publikum voll mitgenommen

Die waren vor allem deshalb begeistert, weil Wewer – in bekannter Manier – nicht nur sein Programm abspulte, sondern sein Publikum von der ersten bis zur letzten Minute voll mitnahm. Untermalt mit seinem unverwechselbaren, virtuosen Gitarrenspiel schmetterte der Lokalmatador mit seiner angerauten Stimme einen Klassiker nach dem anderen von der Bühne.

Dabei bezog er die Zuhörer immer wieder in seinen Auftritt ein, indem er mit seiner charismatischen Art Wechselgesänge einleitete. „Jetzt kommt eine der beiden größten Schnulzen aller Zeiten“, kündigte er beispielsweise den Song „Can’t Help Falling in Love“ von Elvis an, bei dem das Publikum bereitwillig den Refrain sang. Viele Lieder leitete „Barney“ auch mit kleinen Anekdoten ein. So blickte er etwa vor dem Bergarbeitersong „Sixteen Tons“ von Merle Travis auf seine eigene vierjährige Vergangenheit auf der Zeche „Westfalen“ zurück.

Mit individuellem Gitarrensound

Im Verlauf des Abends zeigte Wewer einmal mehr, dass er eine enorme musikalische Bandbreite beherrscht. So begeisterte er unter anderem mit Stücken von „Depeche Mode“ („Personal Jesus“) und den „Ärzten“, die er jeweils mit seinem ganz eigenen, individuellen Gitarrensound untermalte. Sogar vor „Rammsteins“ Hymne „Engel“ machte Weber nicht halt und interpretierte diese mit einem deutlichen Hang zum Rockabilly auf seine ganz eigene Art und Weise.

Mit seinen individuellen Darbietungen dieser absoluten Klassiker traf „Barney“ voll ins Schwarze, so dass immer wieder Applaus aufbrandete und am Ende natürlich Zugaben des charismatischen Sängers und Gitarristen fällig waren. „Das war heute eine bunte Mischung aus Blues, Country und Rockabilly, die für eine gute Stimmung gesorgt hat“, freute sich Christian Szontkowski nach dem vielseitigen Konzert. Eine Meinung, die wohl viele der Zuschauer ohne weiteres teilten.

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