Grasbrandgefahr angesichts hochsommerlicher Hitze
Grillen auf öffentlichen Flächen verboten

Ahlen -

Einen Appell an die Vernunft richtet das Ordnungsamt Ahlen an alle Bürger, die in diesen Tagen auf öffentlichen Plätzen den Grill aufbauen wollen. Angesichts der hochsommerlichen Hitze musste ein Grillverbot ausgesprochen werden.

Montag, 10.08.2020, 15:04 Uhr aktualisiert: 11.08.2020, 10:56 Uhr
In der sommerlichen Hitze reichen manchmal eine unachtsam weggeworfene
In der sommerlichen Hitze reichen manchmal eine unachtsam weggeworfene Foto: Christian Wolff

Das hochsommerliche Wetter mit seiner andauernden Trockenheit sorgt auch in Ahlen weiter für höchste Sorgsamkeit, um mögliche Brandgefahren auf ein Minimum zu reduzieren. Unachtsamkeit verbunden mit Fehlverhalten kann in diesen Tagen dramatische Folgen haben.

„Die Gewittergüsse, die am Sonntag über Ahlen hinwegzogen, haben daran nichts geändert“, sagt Michael Göttfert vom Ahlener Ordnungsamt . Spätestens ab Mitte der Woche gelte auch hier wieder die höchste Stufe 4 im Graslandfeuerindex. Die Stadt spricht deshalb ein unbedingt zu beachtendes Grillverbot auf allen öffentlichen Flächen aus.

Weiter sollen keine glimmenden Zigarettenreste aus dem Fenster von Autos entsorgt werden, „was sowieso immer verboten ist“, wie Göttfert betont. Dies könne schnell zu brennenden Grünstreifen führen. Es sollten auch keine Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen gelassen werden. Hier besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation durch die Hitze entzünden kann. Auch Glasflaschen oder –scherben bergen ein hohes Risiko, denn sie können wie ein Brennglas wirken. Sollte eine Rauchentwicklung oder ein Brand bemerkt werden, ist unverzüglich der Notruf 112 zu wählen. Der Brand sollte an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden, wenn man sich selbst dabei nicht in Gefahr bringt.

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