Ahlener Schulnetz
444 Tablets sind schon im Einsatz

Ahlen -

Die Digitalisierung der Schulen schreitet voran. Das Ahlener Schulnetz wächst – auch in den Herbstferien.

Samstag, 22.08.2020, 20:15 Uhr aktualisiert: 26.08.2020, 08:48 Uhr

Es geht voran: Das Ahlener Schulnetz wächst weiter. Die gemeinsam mit den städtischen Schulen ausgewählte Serverlösung IServ ist mittlerweile an zehn von 14 Schulen im Einsatz. Sie steht für das so genannte pädagogische Netz zur Verfügung und bietet Lehrern und Schülern eine Vielzahl von Modulen – von digitalen Hausaufgaben bis hin zu Onlinemedien und Stundenplänen.

Insgesamt 444 iPads – zum Teil in Schuleigentum, zum Teil von Eltern und Lehrern finanziert – werden zurzeit für den Lern- und Lernbetrieb genutzt. Die Zahl steigt kontinuierlich. Weitere Baumaßnahmen, insbesondere für die so genannten Inhouse-Verkabelungen, sind für die Herbstferien geplant.

Bericht im Schulausschuss

Im Rahmen der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses am Montag, 24. August, gibt die Verwaltung ihren jährlichen Bericht zu Ausbau und Betrieb des Schulnetzes, mit dem die Stadt Ahlen in der Region Maßstäbe setzt: Bis 2024 sind alle Grund- und weiterführenden Schulen sternförmig an ein zentrales IT-Management angeschlossen. Das bedeutet: weg von provisorischen Insellösungen, hin zu einer vernetzten Infrastruktur, die optimale Bedingungen für zeitgemäßes Lernen schafft. Rund 5,2 Millionen Euro werden hier investiert.

Gearbeitet wird bereits mit IServ am Städtischen Gymnasium, in dem auch das zentrale Rechenzentrum untergebracht ist, sowie an der Fritz-Winter-Gesamtschule, der Städtischen Gesamtschule, Barbara­schule, Lambertischule, Overbergschule, Paul-Gerhardt-Schule, Diesterwegschule, Augustin-Wibbelt-Schule und Mammutschule.

Corona verzögerte Baumaßnahmen

Die notwendigen Baumaßnahmen für die Verkabelungen haben sich coronabedingt allerdings verzögert. Nun steht der weitere Zeitplan fest: Noch in diesem Jahr soll der Endausbau am Städtischen Gymnasium, an Fritz-Winter-Gesamtschule, Albert-Schweitzer-Schule, Overbergschule II und Städtischer Gesamtschule gestemmt sein. Genutzt für die Bautätigkeit wird vorrangig die unterrichtsfreie Zeit.

Bereits abgeschlossen sind die Arbeiten in der Mammutschule. An der Overbergschule werden sie sich noch bis in das Jahr 2021 hineinziehen. Und dann geht es auch an der Barbara­schule, Diesterwegschule, Marienschule und Don-Bosco-Schule weiter.

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