Richtfest auf früherem Leifeld-Gelände
Baulücke ist geschlossen

Ahlen -

Mit dem Richtfest der beiden letzten Neubauten geht die Gestaltung des ehemaligen Leifeld-Areals am Westfalendamm in ihre finale Phase.

Montag, 24.08.2020, 18:45 Uhr aktualisiert: 24.08.2020, 19:22 Uhr
Horst Gosda (Gosda-Bau), Bernd Wüller (Richtmeister der Zimmerei Bartmann), Markus Neumann (Gosda-Immobilien) und Daniel de Vries (Bauunternehmen Otto de Vries, v.l.) hinter dem bunten Richtkranz auf dem früheren Leifeld-Gelände.
Horst Gosda (Gosda-Bau), Bernd Wüller (Richtmeister der Zimmerei Bartmann), Markus Neumann (Gosda-Immobilien) und Daniel de Vries (Bauunternehmen Otto de Vries, v.l.) hinter dem bunten Richtkranz auf dem früheren Leifeld-Gelände. Foto: Christian Wolff

26 Wohnungen mit 2506 Quadratmetern Wohnfläche sind in den vergangenen eineinhalb Jahren auf dem rund 4500 Quadratmeter großen Gelände der früheren Leifeld-Villa zwischen Westfalendamm und Friedrich-Ebert-Straße entstanden. Zwei Objekte sind bereits fertiggestellt und weitgehend bezogen, zwei weitere schließen nun die letzte Baulücke. Am Freitag wurde Richtfest gefeiert.

„Unser Ziel war stadtnahes Wohnen im Grünen“, erklärte Horst Gosda , Geschäftsführer von Gosda-Bau. Dabei sei viel Wert auf große Grundstücke gelegt worden, auf denen viel Platz für Terrassen-, Garten- und Freizeitflächen bleibt. „Das war für viele ein Grund, hier eine Wohnung zu erwerben. Und der Weg zu Fuß zur Innenstadt ist nicht weit.“ Innerhalb kurzer Zeit seien alle Wohnungen vergeben worden.

Auf dem Gelände befand sich zuvor das Privatwohnhaus des Fabrikanten Theo F. Leifeld, der sich als Mäzen des Kunstmuseums einen Namen machte, sowie ein dazugehöriges weiteres, kleineres Wohnhaus. Die Firma Theodor Becklönne sorgte im Herbst 2018 für den fachgerechten Abbruch. Im Januar 2019 begannen die Neubauarbeiten.

Zwei Tiefgaragen mit 30 Plätzen

„Es handelt sich um eine Gesamtinvestition von 7,5 Millionen Euro“, verdeutlicht Gosda die Dimensionen. Für alle mobilen Bewohner stehen außerdem zwei Tiefgaragen mit 30 Plätzen zur Verfügung. Nicht zuletzt seien alle Wohnungen barrierefrei, mit Aufzügen erreichbar und nach neusten Standards mit hochwertiger Ausstattung errichtet.

Künftige Eigentümer und Mieter vor Ort

Zum Richtfest erschienen nicht nur die beteiligten Handwerksbetriebe, sondern auch die künftigen Eigentümer oder Mieter. Den traditionellen Richtspruch übernahm Bernd Wüller als Richtmeister der Zimmerei Bartmann aus Sendenhorst. Nach dem Einschlagen des obligatorischen „letzten Nagels“ richtete er sich an die Gäste und erhob vor dem Richtkranz mit seinen bunten Fahnenbändern festlich das Glas.

„Momentan sind wir auch in Warendorf, Ennigerloh und Hamm tätig. In Bad Sassendorf haben wir gerade den ersten Spatenstich für eine Wohnanlage hinter uns gebracht“, sagte Horst Gosda. „Wir möchten aber auch weiterhin in Ahlen bauen.“ Dazu habe sein Unternehmen erneut ein adäquates Grundstück in den Blick genommen, wo es in Kürze konkret werde.

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