Mobile Fahrrad-Waschanlage vorgestellt
Sauber in nur fünf Minuten

Ahlen -

Einmal durch die Waschanlage und blitzblank. Geht auch beim Fahrrad. Wie, das zeigte Sachin Kumar am Samstag auf dem Ahlener Marienplatz. 120 Radfahrer waren dabei.

Sonntag, 30.08.2020, 13:00 Uhr aktualisiert: 03.09.2020, 09:14 Uhr
Sachin Kumar und Maximilian Krause (r.) präsentierten am Samstag auf dem Marienplatz die mobile Waschanlage für Fahrräder, die von den Radfahrern in der Innenstadt gut angenommen worden ist.
Sachin Kumar und Maximilian Krause (r.) präsentierten am Samstag auf dem Marienplatz die mobile Waschanlage für Fahrräder, die von den Radfahrern in der Innenstadt gut angenommen worden ist.

Fahrradwäsche in fünf Minuten – für die mobilen Waschanlagen von Sachin Kumar kein Problem. Am Samstag folgte der Kölner Unternehmer und Erfinder der Einladung, den die Wirtschaftsförderung Ahlen ausgesprochen hatte.

Seine Mini-Duo-Anlage hatte Kumar auf dem Marienplatz im Rücken der Zeile mit Ständen aufgebaut, an denen die Parteien für ihre Kandidaten zur Kommunalwahl betrieben.

„Ich habe in London Maschinenbau studiert“, erzählte Kumar seinen Werdegang. Aber sein Ziel sei immer Deutschland, das Land der Maschinenbauer gewesen. Nach seiner Übersiedlung nach Deutschland tüftelte der Maschinenbauingenieur an einer ökologischen Waschanlage. „Ich halte drei Patente“, erläuterte der Start-up-Unternehmer.

Ich halte drei Patente.

Sachin Kumar

Die Ahlener machten von dem Angebot, ihr Fahrrad einmal durch die automatische Waschanlage ziehen zu lassen, reichlich Gebrauch. In drei Stunden waren es bereits 120 Fahrräder, die nach ihrer Runde durch durch die Mini-Anlage wieder blitzten. Einige Passanten blieben skeptisch: Ist die Anlage auch E-Bike geeignet? Die Auskunft von Maximilan Krause, der die Waschvorgänge betreute, kam prompt: „Wir hatten fast nur E-Bikes.“

Filter bereiten Wasser wieder auf

Neben mobilen Waschanlagen bietet der Kölner Hersteller Cycle Wash, die Teil der CW Cleaning Solutions GmbH ist, auch die ersten Cycle-Wash-Points als Self-Service-Waschstationen an.

Als Reinigungsmittel verwendet Kumur ausschließlich ökologische Produkte. Für die Reinigung mit Wasser kommt die Mini-Anlage mit 70 Liter Wasser aus, die über eine spezielle Filtertechnik immer wieder gereinigt werden. Die Bezahlung – die Wäsche kostet zehn Euro – erfolgt kontaktlos mit einer Art Kreditkarte. Stationäre Cycle Wash-Points gibt es bereits in München, Köln und Bochum und anderen Ruhrgebietsstädten.

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