Mint-Zertifizierung am Städtischen Gymnasium
Zusammenspiel der Fächer entscheidend

Ahlen -

Das Städtische Gymnasium freut sich: Es ist als „Mint-freundliche Schule“ ausgezeichnet worden.

Freitag, 25.09.2020, 19:16 Uhr aktualisiert: 01.10.2020, 11:36 Uhr
Schüler des Mint-Profilkurses freuen sich gemeinsam mit Lehrer Josef Westhues über die Auszeichnung.Foto: Städtisches Gymnasium
Schüler des Mint-Profilkurses freuen sich gemeinsam mit Lehrer Josef Westhues über die Auszeichnung.Foto: Städtisches Gymnasium

Die hervorragende Arbeit des Städtischen Gymnasiums im Mint-Bereich führte zur erneuten Zertifizierung als „Mint-freundliche Schule“. Schülerinnen und Schüler sowie die Fachlehrer freuten sich über die Anerkennung ihrer Arbeit.

Coronabedingt fand die Verleihung des Signets „Mint-freundliche Schule“ als Onlineveranstaltung mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Hannes Federrath von der Initiative „Mint Zukunft schaffen“ und mit der NRW-Ministerin für Schule und Bildung Yvonne Gebauer statt. Neben dem Städtischen Gymnasium wurden 90 Schulen nach dreijähriger erfolgreicher Mint-Profilbildung erneut mit dem Signet „Mint-freundliche Schule“ geehrt. Die Ehrung in Nordrhein-Westfalen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz .

Wichtige Digitalisierung

Das Jahr 2020 habe allen nochmals verdeutlicht, was für eine wichtige Rolle Digitalisierung im Bildungssystem spielt, so das Städtische Gymnasium. Durch die Covid-19-Pandemie erlebe die Schule, dass alle Beteiligten sich stärker für die Chancen der digitalen Bildung öffnen. Hendrik Beckervordersandfort als Verantwortlicher des Mint-Teams versteht die Auszeichnung als Bestärkung und Würdigung: „Es wurde anerkannt, dass sich das Team für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark macht.“ Das Team hatte sich im Frühjahr mit dem Kriterienkatalog auseinandergesetzt und das „Städtische“ hinsichtlich der darin enthaltenen 14 Kriterien unter die Lupe genommen. Das eingereichte Dokument habe belegt, wie vielfältig das Angebot in diesem Bereich ist. Auch die Ausstrahlung auf andere Fachbereiche werde im Schulalltag immer mehr sichtbar.

AG „Robotics“: Tim Sander, Mint-Verantwortlicher Hendrik Beckervordersandfort, Schulleiter Meinolf Thiemann und Marc Laugwitz.

AG „Robotics“: Tim Sander, Mint-Verantwortlicher Hendrik Beckervordersandfort, Schulleiter Meinolf Thiemann und Marc Laugwitz. Foto: Städtisches Gymnasium

Die Einführung der iPads bei den Fünftklässlern und der EF bringe einen sehr großen Schub bei der Nutzung digitaler Medien mit sich, alle Klassen- und Kursräume werden mit einem flächendeckenden leistungsstarken WLAN-Netz und Apple-TV ausgestattet. Es ergäben sich zahlreiche Möglichkeiten für den Mint-Bereich, insbesondere natürlich für die Informatik. Das primäre Ziel sei es, den Schülerinnen und Schülern Grundlagen im Programmieren und Umgang mit gängigen Office- Programmen sowie allgemeine Medienkompetenzen zu vermitteln.

Das Team „Eulenpower“ vom Städtischen Gymnasium hat 2018 und 2019 beim zdi-Roboterwettbewerb Robot-Game an der Hochschule Hamm-Lippstadt, einem Kooperationspartner des Städtischen Gymnasiums, teilgenommen.

Jahrgangsübergreifende Roboter-AG

Beim Robot-Game absolvieren die Teams mit selbstgebauten und selbstprogrammierten Robotern in einer bestimmten Zeit einen Parcours mit vorgegebenen Aufgaben. Es ist geplant, dass in Zukunft neben einer jahrgangsübergreifenden Roboter-AG eine gesamte Mint-Profilklasse mit maximal 16 Schülerinnen und Schülern in der Jahrgangsstufe sieben am Roboterwettbewerb teilnehmen soll.

Ein weiterer Baustein im Mint-Profil ist die Kursfahrt zum Heiligen Meer. Sie bedeutet für den Fachbereich Biologie eine große Bereicherung, da sie als außerschulischer Lernort zahlreiche Möglichkeiten bietet, den Jugendlichen Freilandbiologie und ökologische Verflechtungen nahezubringen.

„Das Zusammenspiel zwischen der Digitalisierung in allen Fächern, insbesondere in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, hat sich für die Schulentwicklung in der Covid-19-Krise als entscheidend herausgestellt“, betonte Schulleiter Meinolf Thiemann. In der Würdigung der Initiative wurde hervorgehoben, dass die ausgezeichneten „Mint-freundlichen Schulen“ zeigen, dass sie mit ihrem schulischen Konzept in der Lage sind, Ad-Hoc-Maßnahmen – zum Beispiel zur Digitalisierung – didaktisch und pädagogisch durchdacht in den Schulalltag einzubinden. Die „Mint-freundlichen Schulen“ werden für Jugendliche, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt.

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